Marke "Tor des Monats"

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REGIONALLIGA. RWO-Spieler Kaya, Robben und Schlieter zeigten bei ihren Kabinettstückchen, was sie technisch drauf haben.

Nach dem Spiel schnappte er sich die aramäische Fahne und lief damit über den Platz. Das hatte sich der gebürtige Aramäer Markus Kaya zwar erst für kommenden Samstag vorgenommen, aber gestern passte es auch schon. Seine Eltern waren aus Berlin nach Babelsberg gereist, um ihren Jungen mal spielen zu sehen - und hatten die Fahne mitgebracht.

Zu sehen gab es für sie ein tolles Spiel und ein ebensolches Tor ihres Sohnes. Von der Mittellinie aus traf der RWO-Regisseur zum 2:0. Babelsberg hatte direkt nach Wiederanstoß nach dem 0:1-Rückstand den Ball verloren, foulte, Freistoß für RWO. Kaya lief drei Schritte an nahm genau Maß. "Kein Zufall", sagte die Nummer 23 nach dem Spiel. Wohl wahr, auch im Stadion Niederrhein hatte er in dieser Spielzeit schon ein paar Mal versucht, den gegnerischen Torwart, der sich weit vor seinem Tor in Sicherheit wähnte, zu foppen. Diesmal passte es. Busch sah das Leder über sich hinwegrauschen, schaffte es noch bis zum Fünfmeterraum zurück, aber da war die Kugel schon drin.

Auch die anderen Treffer hatten durchaus die Güteklasse "Tor des Monats". So jenes von Thomas Schlieter, der bei seinem Fallrückzieher ungeahnte Qualitäten offenbarte. "Habe ich im Training schon versucht", so "Air" nach dem Spiel. "Der Ball war für einen Kopfball zu tief, und da ich mit dem Rücken zum Tor stand, musste ich es halt so machen", ergänzt der Abwehrmann in gewohnt trockener Manier.

Auch das zweite Tor von Jens Robben war überaus ansehnlich. Denn der Techniker zeigte wieder einmal, was er mit dem Ball anstellen kann. Bei seinem Schuss aus 20 Metern visierte er den rechten Giebel an - und traf den auch genau. (bö)

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