Duisburg. Am 7. Januar geht auch der MSV Duisburg beim NRW-Traditionsmasters in Mülheim an den Start. Klangvolle Namen werden dabei sein.

Nach einjähriger Pause steigt am Sonntag, 7. Januar, in der Westenergie-Sporthalle in Mülheim wieder das NRW-Traditionsmasters. Dabei handelt es sich bereits um die 17. Auflage des Hallenturniers, an dem „Oldies“ der Vereine aus dem Revier die Herzen der Fußball-Romantiker höher schlagen lassen. Auch die Traditionsmannschaft des MSV Duisburg ist dann wieder mit von der Partie.

Neben den Zebras nehmen Titelverteidiger FC Schalke 04, der VfL Bochum, Rot-Weiss Essen, Rot-Weiß Oberhausen, die SG Wattenscheid 09, die Mülheim Allstars und zum ersten Mal auch der Wuppertaler SV am Budenzauber teil.

Der MSV Duisburg belegte 2022 den dritten Platz

022 scheiterte der MSV Duisburg im Halbfinale am späteren Turniersieger FC Schalke 04 in einer packenden Partie mit 3:5. Im Spiel um Platz drei setzten sich die Zebras dann aber im Neunmeterschießen mit 3:2 gegen Wattenscheid 09 durch.

In all den Jahren schnürten sich zahlreiche Größen aus der Region beim Traditionsmasters die Schuhe. Der MSV ist seit jeher mit klangvollen Namen bei dem Turnier vertreten. Uwe Weidemann ist in Mülheim Stammgast. Aziz Ahanfouf kann ebenfalls auf zahlreiche Turnier-Teilnahmen zurückblicken. Zudem waren in den letzten Jahren Spieler wie „Pino“ Steininger, „Erle“ Wolters, Ivica Grlic oder die Kessen-Zwillinge in der Nachbarstadt immer wieder in Zebrastreifen unterwegs. Klubikone Bernard Dietz lässt es sich nicht nehmen, als Zuschauer seinem Verein die Daumen zu drücken.

Uwe Weidemann – hier eine Szene aus dem Jahr 2011 –  gehört beim MSV Duisburg zu den Stammspielern beim Masters.
Uwe Weidemann – hier eine Szene aus dem Jahr 2011 – gehört beim MSV Duisburg zu den Stammspielern beim Masters. © Funke-Foto-Services | Kerstin Bögeholz

Aber auch die anderen Teams sind traditionell mit klangvollen Namen in Mülheim unterwegs. Für den FC Schalke 04 machte vor einigen Jahren Klaus Fischer seine Aufwartung. Olaf Thon scheut zwar mittlerweile das Spiel auf dem künstlichen Geläuf, hat aber angekündigt, am 7. Januar zumindest seine Sporttasche ins Auto zu packen. Kultspieler Willi Landgraf spielte für das Mülheimer Allstar-Team. Beim VfL Bochum ist Dariusz Wosz ein Stammspieler. Auch Legende „Ata“ Lameck lässt sich immer wieder gerne beim Turnier sehen.

„Das NRW-Traditionsmasters ist meine Leidenschaft, mein Baby. Früher war nicht alles besser. Aber ich vermisse im heutigen Fußball die Nähe der Spieler zu den Fans, diese absolute Identifikation mit ihren Vereinen. Und ich weiß, dass es vielen Menschen genauso geht“, sagt Turnierchef Olaf Dreßel. In einer Pressemitteilung des Veranstalters heißt es: „Während im aktuellen Profifußball immer häufiger über Geld, Aktien und Kommerzialisierung gesprochen wird, holen wir uns beim NRW-Traditionsmasters die gute, alte Zeit für einige Stunden zurück.“