3. Liga

Eigengewächs Schmeling verlässt den MSV Duisburg

Migel Max Schmeling, hier beim Spiel in Kaiserslautern, wird den MSV Duisburg verlassen.

Migel Max Schmeling, hier beim Spiel in Kaiserslautern, wird den MSV Duisburg verlassen.

Foto: firo

Duisburg.  Nach dem verpassten Aufstieg in die 2. Bundesliga steht der erste Abgang beim Drittligisten MSV Duisburg fest. Migel-Max Schmeling geht.

Der MSV Duisburg muss sich nach dem verpassten Aufstieg in die 2. Bundesliga neu sortieren. Spieler werden gehen, Spieler werden kommen. Allerdings soll der Umbruch nicht im Ansatz so groß ausfallen wie nach dem Abstieg aus Liga zwei, als 20 neue Akteure kamen und 22 Spieler den MSV verließen.

Bisher steht ein Abgang fest. Migel-Max Schmeling hat sich via Instagram von den Zebras verabschiedet. Der Vertrag des 20-jährigen Innenverteidigers ist nach dem Saisonende ausgelaufen und wird nicht verlängert. Schmeling betont auf Instagram: "Es ist an der Zeit „Danke“ zu sagen. Danke für eine tolle Zeit, die ich in Duisburg verbringen durfte. Nach 6 1/2 Jahren in Zebrastreifen ist es kein leichter Abschied. Ich habe den MSV in mein Herz geschlossen."

Für den MSV Duisburg lief er acht Mal in der 3. Liga auf

In dieser Spielzeit kam der Abwehrmann auf acht Einsätze in der 3. Liga, zudem lief er einmal im Niederrheinpokal auf. Das Duisburger Eigengewächs wurde 2018 aus der U19 der Meidericher hochgezogen. Jetzt zieht er weiter. "Es war eine sehr lehrreiche Zeit, die nun zu Ende geht. Ich werde vieles vermissen und blicke mit einem weinenden und einem lachenden Auge auf die Zeit zurück. Ich wünsche dem MSV mit diesen Fans im Rücken nur das Beste."

Neben Schmelings Vertag laufen noch die Kontrakte von sechs anderen MSV-Spielern aus. Klar ist: Der MSV will erneut Angreifen, das Gerüst der Mannschaft dazu steht, es soll punktuelle Verstärkungen geben. MSV-Präsident Ingo Wald betonte: "Wir werden uns ein paar Tage schütteln – und dann ganz schnell wieder anpacken. Noch gibt es in dieser Corona-Krise viele Unwägbarkeiten, eben auch finanzielle. Das macht jede Planung, gerade auch im Kader, sehr, sehr kompliziert. Aber wie auch immer die nächsten Monate aussehen: Wir wollen angreifen – und am Ende gewinnen!"

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