MSV Duisburg

Hoffnung beim MSV Duisburg - Verein reicht Unterlagen ein

Die Rettung des angeschlagenen Fußball-Zweitligisten MSV Duisburg wird zur Zitterpartie.

Die Rettung des angeschlagenen Fußball-Zweitligisten MSV Duisburg wird zur Zitterpartie.

Foto: Imago

Duisburg.  Die Rettung des angeschlagenen Fußball-Zweitligisten MSV Duisburg wird zur Zitterpartie. Bis tief in die Nacht saßen die Gremien zusammen. Auch am Donnerstag wurde pausenlos gesprochen. Der Verein hat nun alle Unterlagen fristgerecht bei der DFL eingereicht. Details sollen bei einer Pressekonferenz am Abend folgen.

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Update, 16.20 Uhr: Der MSV Duisburg hat die Unterlagen für das Lizenzierungsverfahren der Deutschen Fußball Liga (DFL) mittlerweile fristgerecht am Donnerstagnachmittag eingereicht.

Für 17 Uhr hat der Verein eine Pressekonferenz angekündigt. In einer Mitteilung der Duisburger heißt es: "Wir gehen davon aus, mit den eingereichten Unterlagen die Bedingungen erfüllt zu haben und damit die Lizenz für die Bundesliga-Saison 2013/14 zu erhalten."

So verlief der Tag:

Beim MSV Duisburg wird weiterhin ohne Unterbrechung verhandelt: Um die für die Erfüllung der Lizenzbedingungen der DFL nötigen Mittel in Höhe von rund drei Millionen Euro zusammen zu bekommen, sprechen die Gremien seit dem frühen Donnerstagmorgen wieder miteinander, begannen um 8 Uhr ihre Verhandlungen. Bereits in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag wurde es spät.

"Es wird eng"

Doch ein Ergebnis kann noch immer nicht verkündet werden, obwohl durch die Abgabefrist bei der Deutschen Fußball Liga (DFL) am Donnerstagnachmittag um 15.30 Uhr so langsam die Zeit knapp wird. Es gilt: "Eine Rettung ist noch nicht sicher."

Aus Verhandlungskreisen heißt es am Donnerstagmittag: "Wir sind noch nicht am Ziel - es wird eng." Vor allem die Äußerung von Andreas Rüttgers, bei Sponsor Schauinslandreisen als Abteilungsleiter tätig und Vorgänger des amtierenden MSV-Vorstandsvorsitzenden Udo Kirmse, belastet die Verhandlung offenbar.

Rüttgers-Aussage belastet Verhandlung

Rüttgers hatte am Mittwoch gegenüber der Redaktion verkündet: „Es sind heute beim MSV Entscheidungen getroffen worden, die wir nicht mittragen können. Wir wollten einen Millionenbetrag investieren und eine Lösung, die langfristig geholfen hätte." Schauinsland werde seine gültigen Verträge erfüllen aber kein neues Geld geben.

Zuvor hatte Rüttgers im Fanforum für Aufregung gesorgt, indem er unter seinem Pseudonym „Diplomat“ einen Beitrag veröffentlicht hatte, in dem er die aktuelle Entwicklung andeutete.

Die Lage bei den Zebras bleibt angespannt.

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