MSV-Kommentar

MSV-Bilanz gegen die Top-Teams spricht eine klare Sprache

MSV-Trainer Ilia Gruev

Foto: firo

MSV-Trainer Ilia Gruev

Duisburg.  Null Punkte und 5:22 Tore gegen die drei Top-Teams der 2. Bundesliga: Der Weg des MSV führt weiter durch die Zweitligastadien. Ein Kommentar.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Das Programm des Fußball-Zweitligisten MSV Duisburg in den letzten Wochen galt als richtungsweisend. Nach der 1:2-Niederlage gegen Fortuna Düsseldorf am Sonntag wissen die Zebras, dass ihr Weg – klammern wir alle Kuriositäten, die sich noch ereignen könnten, aus – auch künftig durch die Zweitligastadien der Republik führen wird.

Nach den jüngsten drei Spielen gegen die drei Top-Mannschaften der Liga – Nürnberg, Kiel, Düsseldorf – spricht die Bilanz eine klare Sprache: In den drei Spielen erzielte der MSV 2:10 Tore bei null Punkten. Rechnen wir die Resultate aus der Hinrunde gegen diese drei Gegner hinzu, sind es 5:22 Tore und null Punkte. Die Bilanz ist eindeutig, die Tabelle lügt nicht.

MSV hätte für einen Angriff auf die "Top 3" im Winter mehr machen müssen

Für einen Angriff auf die ersten drei Plätze hätte der MSV im Winter auf dem Transfermarkt mehr machen müssen. Der zusätzliche Stürmer, auf den die Meidericher verzichteten, wäre für höhere Ziele elementar gewesen. Bedingt durch die Sperre von Stanislav Iljutcenko werden die Zebras am kommenden Wochenende nur mit zwei klassischen Stürmern in Braunschweig anreisen können.

Vor dem Hintergrund des Saisonziels Klassenerhalt ist die Situation für den Aufsteiger weiterhin komfortabel. Und Sportdirektor Ivica Grlic konnte in den letzten Wochen eine gute Bestandsaufnahme vornehmen, wo er bei der Kaderplanung für die kommende Saison ansetzen muss, um den vielzitierten „nächsten Schritt“ in der Entwicklung der Mannschaft vollziehen zu können.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (4) Kommentar schreiben
    Aus der Rubrik