3. Liga

MSV-Noten: Zu viel Durchschnitt bei den Duisburgern - nur Bakalorz überzeugt

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Die Profis des MSV Duisburg verlassen nach der Niederlage in München enttäuscht den Platz.

Die Profis des MSV Duisburg verlassen nach der Niederlage in München enttäuscht den Platz.

Foto: firo

München.  Bei Türkgücü München verliert der MSV Duisburg mit 0:1. Wirklich enttäuscht haben die Zebras dabei allerdings nicht. Die Einzelkritik.

Obwohl der MSV Duisburg am Montagabend in München über weite Strecken die spielbestimmende Mannschaft war, verlieren die Zebras ihr Fußball-Drittligaspiel bei Türkgücü mit 0:1 (0:1). Die Noten der Duisburger.

Leo Weinkauf: Der Torhüter hat mit seinem Trainer Sven Beuckert offenbar im Training die Abwehr mit einer Faust geübt. Dreimal behauptete Weinkauf so spektakulär die Lufthoheit. Beim Schuss von Vrenezi verhinderte eine Torwarthand in Bodennähe ein Tor für Türkgücü. Beim Gegentor ohne Chance. Note: 3

Rolf Feltscher: Der Rechtsverteidiger brauchte die Anfangsphase um das Schott auf seiner Seite zu schließen. Einmal musste sogar Bakir auf seiner Position aushelfen. Feltscher machte beim Flankentraining wenig Fortschritte, wie man bei seiner viel zu weit gezogenen Flanke vor der Pause sehen konnte. Nach der Pause besser mit einer Hereingabe auf Pusch. Stand beim Gegentor zu tief für eine Abseitsfalle. Note: 3,5

Stefan Velkov: Der Innenverteidiger musste früh eine Schwalbe verjagen. Sararer war einfach so neben ihm gefallen. Zweimal ließ er sich wie Kollege Steurer von Zuspielen in den Strafraum in Verlegenheit bringen. Velkov unterlief noch Wackler in der zweiten Halbzeit. Sonst passierte nicht mehr viel. Nur eben das 0:1 in der 80. Minute. Note: 4.

Oliver Steurer: Hatte wie Kollege Velkov so grundsätzlich alles im Griff. Nur nicht als Vrenezi zur Entscheidung aufs Tor zulief. Deshalb nur eine Note 4.

Niko Bretschneider: Der Linksverteidiger gehört inzwischen klar zum Stammpersonal. Bretschneider machte einen guten Job. Inzwischen traut er sich auch nach vor. Seine schöne Flanke (36.) konnte Stürmer Ademi jedoch nicht verwerten. Note: 3

Marvin Bakalorz: Trainer Dotchev bezeichnete das Geburtstagskind (32) als Strategen. Der Sechser zog vor allem in der zweiten Halbzeit die Fäden und lenkte das Spiel. Vielleicht war es kein Zufall, dass das Tor fiel, als Bakalorz bereits ausgewechselt war. Sah nach sechs Minuten Gelb. Note: 2,5

Marlon Frey: Der zweite Sechser bildete gemeinsam mit Bakalorz einen ordentlichen Block in der Zentralen. Frey hatte in der ersten Halbzeit eine Schusschance vom Strafraum aus. Note: 3

Kolja Pusch: Der Mann für die rechte Offensivseite arbeitete erneut mit aller Leidenschaft. Doch es kommt so wenig dabei rum. Traf nach einer von Feltscher vorbereiteten Schusschance (62.) nur den Torwart. Sein Gegenspieler Mavraj bereitete das 0:1 vor. Note: 4

Alaa Bakir: Der Mann in der Zentralen war nun wirklich eifrig. In der ersten Halbzeit rettete der 20-Jährige sogar in der Abwehr: Trotzdem, die Chance zur Führung (46.) durfte er nicht auslassen. Sein Zuspiel auf Ademi (70.) hätte ebenfalls besser getimt sein können oder müssen. Sah Gelb (22.) Note: 4.

Moritz Stoppelkamp: Der Kapitän ist und bleibt der Motor des MSV-Spiels. Seine Ideen sind unverzichtbar. Aber auch hier ein Trotzdem: Die Chance zur Führung (10.) darf ein Spieler seiner Klasse hurmorlos machen. Note: 3

Orhan Ademi: Der einzige Stürmer hatte in der 36. Minute eine gute Kopfballchance. Ademi versuchte immer wieder Bälle zu behaupten und weiterzuleiten. Das Wort „glücklos“ trifft es vermutlich sehr gut. Note: 4.

Niclas Stierlin: kam für Bakalorz (74.) Der Sechser machte defensiv seinen Job. Nach vorne geht über ihn aber nichts. Ohne Note.

Marvin Ajani: kam für Kolja Pusch (83.). Mehr war nicht. Ohne Note.

Darius Ghindovean: kam für Orhan Admi (83.). Auch seine jugendliche Unbekümmertheit bewirkte keine Wende. Ohne Note.

Vincent Gembalies: kam für Marlon Frey. Der Abwehrmann sollte vielleicht durch seine Größe einen Kopfball setzen. Kam nie in die Nähe das zu tun. Ohne Note.

Julian Hettwer: kam für Alaa Bakir (83.): tauchte einmal fast gefährlich auf. Aber nur fast. Ohne Note.

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