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Pia wechselt vom MSV Duisburg nach Mönchengladbach

Nicht mehr an der MSV-Leine: Jan-Niklas Pia (links) wechselt zu Borussia Mönchengladbach. Rechts: Vincent Gembalies.

Nicht mehr an der MSV-Leine: Jan-Niklas Pia (links) wechselt zu Borussia Mönchengladbach. Rechts: Vincent Gembalies.

Foto: firo/Volker Nagraszus

Duisburg.   A-Jugend-Stürmer Jan-Niklas Pia wechselt vom MSV Duisburg zur U 23 von Borussia Mönchengladbach. Der MSV wollte ihn offenbar nicht halten.

Die 3. Fußball-Liga war in den letzten zwei Jahren für den MSV Duisburg weit weg, jetzt ist sie wieder Realität – mit den üblichen Begleiterscheinungen. Der MSV spielt künftig wieder im Niederrheinpokal, der Fan kann vereinzelte Liga-Spiele im Internet-Livestream verfolgen und die U-23-Regel rückt wieder in den Fokus. Bei jedem Spiel müssen mindestens vier U-23-Kicker dem Kader angehören. Jan-Niklas Pia wird nicht dazu gehören. Der Meidericher A-Jugend-Spieler wechselt zu Borussia Mönchengladbach.

Bei den Fohlen soll Pia in der kommenden Saison den Konkurrenzkampf im Angriff der U-23-Mannschaft, die in der Regionalliga spielt, anheizen. „Jan-Niklas Pia ist ein junger, entwicklungsfähiger Spieler. Wir freuen uns, ihn für Borussia gewonnen zu haben“, zitierte der VfL am Mittwoch in einer Mitteilung Roland Virkus, Borussias Direktor des Nachwuchsleistungszentrums.

Einmal im Profikader

Offenbar hatte sich der MSV, der den Wechsel nicht kommentieren wollte, in den letzten Wochen nicht mehr um den Stürmer seiner U-19-Mannschaft bemüht. In der A-Jugend-Bundesliga erzielte der 18-Jährige in dieser Saison zehn Treffer. In der vergangenen Spielzeit netzte Pia 18-mal ein. In den Planungen für die 3. Liga spielte der Youngster beim MSV nun aber keine Rolle mehr.

Im Winter galt der Angreifer, der 2016 von Rot-Weiß Oberhausen zum MSV Duisburg kam, noch als Mann der Zukunft. Er nahm am Trainingslager der Profis an der Algarve teil. Cheftrainer Torsten Lieberknecht sprach von guten Eindrücken. Im Februar gehörte Pia zum ersten – und auch einzigen Mal – dem Profikader an. Er kam bei der 2:3-Heimniederlage gegen den 1. FC Union Berlin aber nicht zum Einsatz.

Bessere Karten hat Pias A-Jugend-Kollege Vincent Gembalies. Der Innenverteidiger bestritt bereits zwei Profi-Einsätze als Einwechselspieler. In Regensburg kam er zur zweiten Halbzeit, am vergangenen Sonntag kam er gegen den 1. FC Heidenheim in der 74. Minute für Kapitän Gerrit Nauber ins Spiel.

Nun steht der 18-Jährige vor seinem Startelf-Debüt. Innenverteidiger Dustin Bomheuer fehlt beim Saisonfinale beim Hamburger SV am Sonntag gelbgesperrt. Somit kann sich Gembalies auf ein Spiel vor großer Kulisse freuen.

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