Fußball

Vermeij beim MSV vor Rückkehr – Sliskovic fällt weiter aus

Vincent Vermeij (links) könnte nach seinem verletzungsbedingten Ausfall am Samstag wieder im MSV-Kader stehen.

Vincent Vermeij (links) könnte nach seinem verletzungsbedingten Ausfall am Samstag wieder im MSV-Kader stehen.

Foto: firo Sportphoto / Volker Nagraszus

Duisburg.  Der Duisburger Drittligist hofft am Samstag gegen Zwickau auf den nächsten Heimsieg. Die personellen Sorgen werden nur etwas geringer.

Das Pokalspiel gegen die SpVgg Greuther Fürth? „Wir sind am Dienstag um die Regattabahn abgelaufen. Da war das dann abgehakt“, sagt Torsten Lieberknecht. Lange im Erstrundenerfolg gegen den Fußball-Zweitligisten schwelgen wollte der Trainer von Drittligist MSV Duisburg nicht. Schließlich wartet ja schon die nächste Aufgabe auf ihn und sein Team. Am Samstag um 14 Uhr gastiert der FSV Zwickau in der Schauinsland-Reisen-Arena – und bei einem eigenen Sieg und einem Nicht-Dreier des FC Ingolstadt in Uerdingen würden die Zebras sogar an die Tabellenspitze springen.

Die Frage, ob er dann 18 Mann für seinen Kader zusammenbekommt, beantwortete Torsten Lieberknecht lächelnd: „Hoffentlich.“ Immerhin: Neue Personalprobleme sind in der zu Ende gehenden Trainingswoche nicht aufgetaucht. Die bisherigen, die sein Team so haben zusammenschrumpfen lassen, reichen ja auch schon. Klar ist, dass Ahmet Engin gegen die Sachsen nicht zur Verfügung stehen wird. Der 23-Jährige, der im Vorfeld der Pokalpartie umgeknickt war, muss mit einem Kapselriss zuschauen. „Da haben wir noch Glück im Unglück gehabt“, sagt sein Trainer.

Diffiziler ist die Situation bei Petar Sliskovic. Der vor Saisonbeginn verpflichtete Angreifer muss weiterhin auf die Chance warten, sein Können in der Startelf zu demonstrieren. „Bei seiner Verletzungsproblematik tappen wir ein wenig im Dunkeln“, erklärt Torsten Lieberknecht. Ein „diffuser Schmerz im Wadenbereich“ mache dem Kroaten zu schaffen. Bis dieser nicht ausgeräumt ist, kommt ein Einsatz nicht in Betracht. Bei Sturmkollege Vincent Vermeij, zuletzt mit einer Rippenprellung ausgefallen, sieht es hingegen besser aus. Der Niederländer ist gestern wieder ins Training eingestiegen und sollte bei reibungslosem Verlauf am Samstag zumindest wieder dem Aufgebot angehören. Gut möglich, dass er erst einmal draußen bleibt und wiederum Leroy-Jacques Mickels die Position in der Spitze einnimmt. Weiter außen vor sind Sinan Karweina und Lukas Scepanik.

Die schon wieder leicht aufkommende Euphorie bremst Torsten Lieberknecht zumindest ein wenig. „Wir haben viele Dinge ordentlich gemacht, aber noch nicht in der Perfektion, wie ich mir das vorstelle. Da ist noch Luft nach oben“, findet der Coach.

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben