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Nazi-Vergleich: DFB-Präsident Fritz Keller muss vor Sportgericht

DFB-Vizepräsident Rainer Koch (l-r), Präsident Fritz Keller und Vizepräsident Peter Peters stehen auf der Tribüne in Mönchengladbach.

DFB-Vizepräsident Rainer Koch (l-r), Präsident Fritz Keller und Vizepräsident Peter Peters stehen auf der Tribüne in Mönchengladbach.

Foto: dpa

Frankfurt.  Die Schlammschlacht beim DFB geht in die nächste Runde. Verbandschef Fritz Keller muss nach seiner Entgleisung vor das Sportgericht.

Die Ethikkommission des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) bringt den Fall Fritz Keller vor das verbandsinterne Sportgericht. Die Kommission habe über die „Freisler-Äußerung“ des DFB-Präsidenten beraten „und das Ergebnis (...) dem Sportgericht zur Entscheidung vorgelegt“, hieß es in einer Mitteilung am Montag.

Auch zwei Anträge gegen den DFB-Generalsekretär Friedrich Curtius wurden demnach beraten: „Es handelt sich dabei zum einen um die Umstände und die Verfahrensweise im Zusammenhang mit der fristlosen Kündigung des Büroleiters von Herrn Keller. Zum anderen handelt es sich um die Weitergabe eines Schreibens von Herrn Keller (...) durch Herrn Dr. Curtius an den Medienberater Kurt Diekmann.“ Die Ergebnisse seien „dem DFB als Arbeitgeber des Generalsekretärs zur Entscheidung vorgelegt“ worden.

Keller hatte den Vizepräsidenten Rainer Koch in einer Sitzung Medienberichten zufolge mit dem berüchtigten Nazi-Richter Roland Freisler verglichen. (sid)

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