Regionalliga

Rot-Weiss Essen verpflichtet Top-Stürmer Simon Engelmann

Bald Teamkollegen: Rödinghausen-Stürmer Simon Engelmann (r.) im Zweikampf mit dem Essener Jonas Hildebrandt.

Bald Teamkollegen: Rödinghausen-Stürmer Simon Engelmann (r.) im Zweikampf mit dem Essener Jonas Hildebrandt.

Foto: Thorsten Tillmann / ffs

Essen.  Fußball-Regionalligist Rot-Weiss Essen hat nach Informationen dieser Redaktion Simon Engelmann (31) vom SV Rödinghausen verpflichtet.

Traditionsverein Rot-Weiss Essen kann sich auf hochkarätige Verstärkung freuen. Wie diese Redaktion erfuhr, hat sich Mittelstürmer Simon Engelmann vom Regionalliga-Rivalen SV Rödinghausen für einen Wechsel an die Essener Hafenstraße entschieden. Der Deal ist bereits in trockenen Tüchern und soll zeitnah von RWE vermeldet werden. Mit einer Unterschrift ist im Laufe des Tages zu rechnen.

Engelmann erzielte in der unterbrochenen Viertliga-Saison in 26 Spielen 26 Tore für Spitzenreiter SV Rödinghausen. Da die Ostwestfalen freiwillig auf den Aufstieg verzichten, war der Weg für einen Wechsel des Torjägers geebnet. An Engelmann waren auch zwei Drittligisten interessiert. Nach Informationen des "RevierSport" machte sich vor allem der SV Meppen Hoffnungen auf eine Verpflichtung. Den Zuschlag erhielt jedoch Rot-Weiss Essen.

Simon Engelmann stürmte bereits für Rot-Weiß Oberhausen

Engelmann spielte von 2015 bis 2017 beim Essener Lokalrivalen Rot-Weiß Oberhausen und wechselte anschließend nach Rödinghausen. In seiner Laufbahn hat Engelmann in 229 Spielen in der Regionalliga West 113 Tore erzielt. Mit seiner Erfahrung und seiner Treffsicherheit soll er RWE künftig dabei helfen, den Aufstieg in die 3. Liga zu realisieren.

In der unterbrochenen Regionalliga-Spielzeit belegen die Essener den dritten Tabellenplatz. Mit einer Fortsetzung der Spielzeit ist aufgrund der Coronavirus-Pandemie nicht mehr zu rechnen. Die RWE-Verantwortlichen sind um eine für die Rot-Weissen positive Lösung am Grünen Tisch bemüht. Von Erfolg waren die Anstrengungen bisher aber nicht gekrönt. Der Vorschlag, den Relegationsteilnehmer in einer Endrunde zu ermitteln, wurde abgelehnt. RWE will die Entscheidung juristisch prüfen lassen. Die Option, eine zweigleisige 3. Liga einzuführen, war schon zuvor vom Verband verworfen worden. Aktuell läuft alles darauf hinaus, dass der bei Abbruch zweitplatzierte SC Verl an der Aufstiegsrelegation teilnehmen wird.

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