Rot-Weiß Oberhausen

3:2 – glückliches Ende für RWO nach Energieleistung

Torschütze Patrick Bauder jubelt in den Armen von Trainer Mike Terranova (Mitte). So wurde das 1:0 gefeiert.

Torschütze Patrick Bauder jubelt in den Armen von Trainer Mike Terranova (Mitte). So wurde das 1:0 gefeiert.

Foto: Kerstin Bögeholz

Oberhausen.   RWO bleibt mit drei Siegen aus drei Spielen in der Regionalliga West oben. Das 3:2 gegen Alemannia Aachen war aber ein hartes Stück Arbeit.

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Starkes Finale in einem tollen Kampfspiel: Mit 3:2 (1:1) ringt Rot-Weiß Oberhausen die Alemannia aus Aachen nieder und bleibt mit drei Siegen aus drei Spielen oben. Die Wende brachten Raphael Steinmetz und Tarik Kurt, die die Schlussoffensive einläuteten und durch Kurt mit dem Siegtreffer (87.) krönten.

RWO-Trainer Mike Terranova begann mit der Startelf der ersten beiden siegreichen Spiele, setzte also aus die starke Achse Robin Udegbe, Jannik Löhden, Dario Schumacher und Patrick Bauder. RWO bemühte sich um Linie, doch da David Pütz und Kai Bösing Bauder im Mittelfeld ständig bedrängten, fehlte es ein wenig am Spielfluss in die Spitze. Zumal Maik Odenthal auf links permanent mit der tiefstehenden Sonne zu kämpfen hatte. So kam Gefahr nahezu immer über rechts, wo Philipp Eggersglüß und Junior Oubeyapwa sich mit Vorstößen abwechselten.

RWO ging mit der ersten richtigen Chance in Führung

Aachen spielte munter mit und hatte die erste Chance. Nach einem schlampigen Abschlag von Udegbe erobert die Alemannia auf rechts den Ball, doch Matti Fiedler als auch Blendi Idrizi verpassen die Hereingabe auf den langen Pfosten (7.). Beide Teams gingen übrigens recht rustikal zur Sache, so dass Schiedsrichter Florian Exner früh gefordert war, die Linie zu halten. Das gelang nicht immer.

Mit der erste richtigen Chance geht RWO in Führung. Eine Ecke von Tim Hermes landet am Elfmeterpunkt glücklich bei Bauder, der umkurvt einen Gegenspieler und schiebt halbhoch ins lange Eck ein (25.) Jetzt wollte RWO richtig Fußball spielen und zeigte das bei einer starken Kombination über Bauder, Hermes und Flanke von Eggersglüß. Cihan Özkara trifft den Ball perfekt mit dem Kopf, doch der landet an der Unterkante der Latte und springt wieder heraus (29.). Das hätte schon stark Richtung Sieg weisen können, doch so blieb die Mannschaft von Fuat Kilic im Spiel und kämpfte weiter.

Und belohnte sich. Nach einem Foul an Bösing 22 Meter vor dem RWO-Kasten setzt Manuel Glowacz den ersten Freistoß-Versuch in die Mauer, der Abpraller landet wieder bei ihm und er steckt mit Glück auf den freistehenden Idirzi durch. Der schiebt aus abseitsverdächtiger Position ein, der Schiri gibt Tor (35.).

Nach ruppigen Aktionen ging es in die Pause, RWO kommt mutig zurück und drückt. Das zahlte sich aus. Özkara und Odenthal hatten noch Pech ebenso wie Bösing mit einem Pfostenschuss, doch Oubeyapwa hatte dann umso mehr Glück. Am Strafraum nimmt ein Zuspiel einfach volley und drin war das Ding: 2:1 (59.).

Endspurt von RWO wurde belohnt

Traumschön und fünf Minuten später aber genau anders herum auf der anderen Seite. Udegbe hat einen harmlosen Schuss von Idrizi schon pariert und lässt ihn dann unter sich durchrollen: 2:2 (64.). Da möchte man im Boden versinken.

Ab der 70. Minute aber spielte nur noch eine Mannschaft und das war RWO. Die Kleeblätter wollten den den Dreier unbedingt. Und es war dann der eingewechselte Kurt im dritten Versuch, der den Ball über die Linie drückte (87.). Zuvor waren Schüsse von Bauder und Odenthal von der Linie gekratzt worden. „Spitzenreiter, Spitzenreiter“, hallte es durchs Stadion.

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