Oberhausen. Rot-Weiß Oberhausen steht im Niederrheinpokal in der zweiten Runde. Regionalligist RWO besiegte den Oberligisten Sportfreunde Baumberg ungefährdet.

Pflichtaufgabe erledigt: In der ersten Runde des Niederrheinpokals setzte sich Regionalligist Rot-Weiß Oberhausen gegen den Oberligisten SF Baumberg 3:0 (1:0) durch. Das war keine Glanzleistung, aber immerhin ungefährdet. Starke Geste von Trainer Andreas Zimmermann: Er ließ Thorben Krol im Tor für Stammkeeper Robin Udegbe auflaufen. Krol unterlief bekanntlich im Finale 2013 gegen Baumberg der spielentscheidende Fehler. Diesmal spielte er tadellos.

Zimmermann hatte einiges verändert. Für den leicht verletzten Felix Herzenbruch rückte Tim Hermes nach hinten, David Gügör übernahm die linke Offensive. Auf rechts wurde Manuel Schiebener für seine starke Vorbereitung belohnt. Dominik Reinert kam für den keineswegs enttäuschenden Schiebener nach der Pause.

Alex Scheelen traf in der 26. Minute zum 1:0 für RWO

Ob es die Wechsel waren; RWO tat sich zunächst schwer. In den ersten 15 Minuten hatte die Elf von Gästetrainer Sala El Halimi die etwas besseren Szenen und Milan Dehnen und zweimal Ali Daour sogar die ersten Chancen. Danach hatten sich die Rot-Weißen gefunden und machten vor allem über die Außen mit Gügör und Schiebener Druck. Doch zweimal Schiebener, Benjamin Weigelt mit einem 30-Meter-Knaller oder Christoph Caspari zielten noch nicht genau genug. Doch nach einer Ecke von Patrick Bauder verlängerte David Jansen mit dem Kopf und Alex Scheelen drückte den Ball am langen Pfosten mit dem Knie ein (26.).

Auch interessant

Das brachte Ruhe ins Spiel, für Zimmermann wahrscheinlich ein bisschen zu viel. Die Rot-Weißen ließen den letzten Biss vermissen, der Trainer musste mehrfach lautstark korrigieren. Bis zum Wechsel fruchtete dies aber nicht. Ein Freistoß unmittelbar nach der Pause entschied die Begegnung dann. Weigelt hatte von halblinks aus 30 Metern vors Tor gezogen, dort fälschte ein Baumberger ab und Torwart Tobias Bergen rutschte der Ball unglücklich dann durch die Hände (48.).

Mit dem 2:0 im Rücken nahmen die Oberhausener gegen zugegeben harmlose Gäste noch einen Gang raus. Zimmermann fand das immer noch nicht gut und brachte mit Sinan Kurt für den glücklosen David Jansen einen Tempomacher. Das fruchtete sofort. Patrick Bauder schloss eine Kombination über Kurt und Steinmetz aus 14 Metern mit einem Hammer unter die Latte ab (74.). Das war die endgültige Entscheidung, RWO spielte fortan die Zeit runter und versuchte bei Kontern noch Nadelstiche zu setzen. Baumberg mühte sich bis zum Ende um den Ehrentreffer, doch der zunehmend saurere Kapitän Weigelt rettete mehrfach für seine lax spielenden Nebenleute.