Oberhausen. Am Samstag empfängt Rot-Weiß Oberhausen die U23 des 1. FC Köln. RWO-Coach Andreas Zimmermann könnte auf eine neue Mittelfeldkonstellation setzen.

  • Am Samstag empfängt Rot-Weiß Oberhausen die U23 des 1. FC Köln.
  • Die Kleeblätter zeigten in Wiederbrück zuletzt eine schwache Leistung.
  • RWO-Coach Andreas Zimmermann könnte auf eine neue Mittelfeldkonstellation setzen.

Die Niederlage in Wiedenbrück haben die Rot-Weißen direkt am Sonntag danach aufgearbeitet, da mit dem Wuppertaler SV nur drei Tage später schon die nächste Aufgabe anstehen sollte. Die fiel bekanntlich aus, so dass sich Trainer Andreas Zimmermann ab Mittwoch Nachmittag mit der U 23 des 1. FC Köln beschäftigen konnte. Die gastiert Samstag, 14 Uhr, im Stadion Niederrhein. „Dort werden wir unser wahres Gesicht zeigen“, verspricht Zimmermann.

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Die Niederlage beim Dorfverein Wiedenbrück fuchst ihn natürlich, weil die gastgebende Mannschaft dort die Einstellung zeigte, die er professionell von seinen Spielern verlangt – Präsenz in den Zweikämpfen und Bissigkeit. Das fehlte an diesem Samstag und RWO ist nun einmal personell nicht so gut ausgestattet, dass so etwas an weniger guten Tagen einfach überspielt werden kann. Auch nicht gegen Wiedenbrück. „Es war eine Sache der Konzentration“, sagt Zimmermann.

RWO hat Probleme mit Torabschluss

Kann stimmen, denn das sagten viele Spieler selbstkritisch – nach der Partie. Doch als auf dem Platz erkennbar der Wurm drin war, fand sich dort niemand, dies zu korrigieren. Mit dem Ausfall von Robert Fleßers, auch von Jörn Nowak, sind Spieler verloren gegangen, die dies durchgehend versucht und der Mannschaft damit Impulse gegeben hätten. Sinan Kurt und Alex Scheelen sind ohne Frage gute Spieler, aber (noch) keine Impulsgeber an schlechten Tagen. Fleßers trainiert schon länger wieder voll mit, sein Einsatz ist gegen die Kölner durchaus möglich.

Aktuell hat Zimmermann keine Verletzten zu beklagen, „Es gibt einige Positionen zu überdenken“, sagt er. Dies betrifft zwar nicht die Viererkette um Kapitän Benjamin Weigelt, aber nahezu alle anderen davor. Mit Fleßers’ möglicher Rückkehr kann die Sechs überdacht werden. Auch auf den Außen baut sich Handlungsbedarf auf. Dominik Reinert hat noch nicht recht wieder ins Spiel gefunden, auch der junge, ehemalige Kölner Arnold Budimbu schwankt in seinen Leistungen. Wobei ihm gegen seine ehemaligen Mitspieler sicher daran gelegen ist, sich bestens zu zeigen. Sorgen bereitete den Trainern auch die Abteilung Torschuss. Da zeigten die Oberhausener viel zu wenig, da Zimmermanns Versuch der Stärkung über die Außen nicht fruchtete und Simon Engelmann nach der Pause in einer schwachen Mannschaft nicht mehr ins Spiel fand.