Oberhausen. Mittwoch wird es ganz eng rund um die Tulpenstraße. In der ersten Runde des Niederrheinpokals erwartet Bezirksligist Blau-Weiß Oberhausen den Regionalligisten RWO. Die Tulpenstraße wird abgesperrt, Parkplätze sind Mangelware. Daher empfiehlt der Verein eine frühzeitige Anreise per Rad, zu Fuß oder mit dem Bus.

Die Vorbereitungen für das Niederrheinpokalspiel am Mittwoch zwischen Blau-Weiß Oberhausen und RWO (19.30 Uhr) laufen bei den Lirichern auf Hochtouren. „Realistischerweise gehen wir von rund 1000 Zuschauern aus. Das Spiel ist unter der Woche, das Wetter können wir nicht kalkulieren“, sagt BWO-Vorsitzender Frank Kielczewski.

Gleichwohl hat er mit Gastverein, dem Ordnungsbereich der Stadt sowie der Stoag gesprochen, um die Verkehrssituation in dem Wohngebiet rund um die Tulpenstraße möglichst zu entkrampfen. Die Tulpenstraße wird im Bereich von Wilhelmshavener bis Veilchenweg für den Durchgangsverkehr mit Ordnern gesperrt, um die Anwohner nicht über Gebühr zu belasten. „Grundsätzlich empfehlen wir die Anreise per Rad, zu Fuß oder mit dem öffentlichen Nahverkehr“, sagt Kielczewski. Denn die Parksituation rund um die Anlage ist auch ohne Großveranstaltung schon eng. Es gibt in unmittelbarer Nähe keine Parkplätze. Die Endhaltestelle der Busline 957 wird an die Kreuzung Wilhelmshavener-/Weilerstraße verlegt, von dort sind es drei Minuten zu Fuß zum Platz. Die Stoag versucht bei zusätzlichem Personaleinsatz (regulär alle 20 Minuten) den Takt zu erhöhen. Außerdem halten die Linien 935, 955, 995 (ab Hauptbahnhof) an der Ecke Rosen-/Ulmenstraße. Wer mit dem Fahrrad kommen will, kann auch am Kanal bis zur Liricher Schleuse fahren, der Platz ist in unmittelbarer Nähe.

Alle Parteien sind entspannt

„Alle Parteien sehen die Lage entspannt“, sagt Kielczewski nach Gesprächen mit Stadt und RWO. RWO-Fanvorstand Thorsten Binder und RWO-Organisationsleiter Jörg Groth haben die Anlage Tulpenstraße unter Sicherheitsaspekten in Augenschein genommen und waren zufrieden. „Wir sind tiefenentspannt. Das wird ein Spiel für alle Oberhausener Fußballfans, egal ob Liricher oder von RWO“, so Binder. Auch er rechnet mit 1000 bis 1200 Zuschauern – „Dann geht das alles in Ordnung. Die von anderen ins Spiel gebrachten 3000 sehen wir nicht, da würden dann auch ganz andere Sicherheitskonzepte greifen.“

Derweil läuft der Vorverkauf (erfreulich gut) weiter. Tickets für acht Euro (ermäßigt sechs) sind erhältlich auf der Platzanlage der Liricher (ab 18 Uhr), bei Sport Bechtel im Bero-Zentrum sowie in der Geschäftsstelle der Rot-Weißen am Leistungszentrum. Am Mittwoch selbst sind die Tickets dann nur noch an der Tageskasse der Platzanlage an der Tulpenstraße zu bekommen. Einlass ist dort bereits um 17.30 Uhr.