Niederrheinpokal

Zweite Reihe bei RWO nutzte im Niederrheinpokal ihre Chance

Patrick Schikowski (r.) erzielte zwei Tore für die Gastgeber.

Foto: Udo Gottschalk

Patrick Schikowski (r.) erzielte zwei Tore für die Gastgeber. Foto: Udo Gottschalk

Oberhausen.   Der Pokalauftritt gegen Kray zeigte, dass die nachrückenden Talente bei RWO Potenzial haben. Ein Kandidat für die Startelf ist auch darunter.

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Nach dem 5:0 gegen die DJK Winfried Kray im Niederrheinpokal wollte RWO-Trainer Mike Terranova den Sieg richtig eingeordnet wissen: „Bei allem, was wir uns vorgenommen haben; Tore schießen, keines bekommen: Am Ende sollte man das nicht überbewerten. Gegen Wiedenbrück wird es eine ganz andere Nummer.“

Trotzdem war die Marschroute für seine Spieler klar: „Wir hatten uns vorgenommen, noch höher zu gewinnen, um für die Liga Sicherheit zu bekommen. In zwei, drei Aktionen haben wir die Chancen leichtfertig vergeben“, meinte Kapitän Jannik Löhden. Auch der Trainer war mit der Ausbeute nicht ganz zufrieden: „Es ist klar, dass wir mehr Tore hätten schießen müssen. Chancen hatten wir reichlich. Aber grundsätzlich haben wir das überlegen gespielt und uns gut bewegt.“

Hermes und Haas sind wieder bereit

Terranova weiß, dass es in solch körperbetonten Spielen wichtig ist, dass keine neuen Verletzten hinzu kommen. Umso besser war es, dass Tim Hermes und Felix Haas nach ihren Ausfällen wieder an Bord waren und sich sofort einbrachten: „Das gibt mir ein gutes Gefühl, wenn die Spieler fit zurückkommen und Einsatz zeigen. Das macht Mut für die nächsten Wochen.“

Ebenfalls erfreulich fiel der Blick auf das Sturmduo aus: Patrick Schikowski erzielte seinen Doppelpack in Halbzeit eins und Aloy Ihenacho legte mit seinen zwei Toren dann in Halbzeit zwei nach. Dazu bereitete der Neuzugang von Rot-Weiß Erfurt einen Treffer vor. Ein Debüt, das Hoffnung macht, die Torflaute der letzten Wochen endlich hinter sich zu lassen.

„Ich bin mit meinem Debüt insgesamt zufrieden. Im Moment bin ich zwar noch nicht bei 100 Prozent. Aber diese Partie war wichtig für mich, um Spielpraxis zu sammeln. Schließlich hatte ich davon in letzter Zeit nicht so viel“ sagte Ihenacho direkt nach dem Spiel. Während er in den ersten 45 Minuten von seinen Kollegen noch zu wenig in Szene gesetzt wurde, lief es spätestens nach dem Seitenwechsel immer besser für den 22-Jährigen.

Ein Kandidat für die Startelf

Mit seinem schnellen Antritt und seiner technischen Veranlagung, die er besonders bei seinem ersten Tor unter Beweis stellte, als er den Ball überlegt ins lange Eick schob, machte er auch seinen Trainer glücklich: „Der Junge hat sich gut bewegt, zwei Tore gemacht. Es waren auch sonst noch einige gute Offensivaktionen dabei, die gezeigt haben, was er kann. Darauf lässt sich aufbauen.“ Ob Ihenacho am Samstag beim SC Wiedenbrück ein Kandidat für die Startelf sei? „Auf jeden Fall. Dafür haben wir ihn geholt.“

Selbst blieb Ihenacho noch ziemlich bescheiden nach seinem ersten Spiel im RWO-Trikot. „Es ist ganz egal, ob ich von Anfang an spiele oder eingewechselt werde. Ich versuche, immer Gas zu geben und der Mannschaft zu helfen. Und am Ende springen hoffentlich drei Punkte heraus.“ Auch ansonsten scheint er sich bei seinem neuen Verein gut eingefunden zu haben. Wenn da nicht ein kleines Problem wäre: „Ein bisschen bin ich im Stress wegen der Wohnungssuche. Ansonsten fühle ich mich wohl. Die Jungs und der Trainer haben mich wirklich gut aufgenommen.“

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