RWO

Terranova fordert zwei gute RWO-Halbzeiten in einem Spiel

Am Ende ging es ja gut, aber den Beteiligten ist anzusehen: Das war ein ordentliches Stück Arbeit.

Am Ende ging es ja gut, aber den Beteiligten ist anzusehen: Das war ein ordentliches Stück Arbeit.

Foto: Micha Korb

Oberhausen.   Eine gute Hälfte, wie gegen die SG 09, ist RWO-Trainer Mike Terranova zu wenig, das ist zu anstrengend. Gegen Bonn fordert er Konzentration.

In zwei Spielen in diesem Jahr sahen RWO-Anhänger drei gute Halbzeiten. Das bestätigt auch Trainer Mike Terranova und erinnert sich dafür mit Grauen an die ersten 45 Minuten gegen Wattenscheid. Die gefielen ihm gar nicht und die Ansprache in der Kabine fruchtete. RWO gewann noch deutlich. Aber im Prinzip würde es Terranova in der Partie gegen den Bonner SC (Samstag, 14 Uhr, Stadion Niederrhein) gern ruhiger angehen lassen. Solide treffen und drei Punkte einsammeln.

„Die Mannschaft hat sich in dieser Saison weiter entwickelt. Sie kann Großes leisten“, wird er nicht müde des Lobes. Um dann doch zurück auf dem Boden der Tatsachen zu landen. „Wenn wir nicht voll konzentriert den Gegner angehen, tut man sich dieser Liga gegen jeden schwer.“ Bis auf Viktoria Köln gibt es keine Mannschaft, die auch bei mittelprächtiger Leistung konsequent punktet.

Maximale Sturmkraft eingewechselt

Bis dahin ist es für die Rot-Weißen noch ein weiter Weg. Aber Terranova geht diesen aggressiv, reagierte mit drei Offensiv-Wechseln im zweiten Durchgang in Manier eines Hasardeurs, gewann aber alles. Das muss nicht immer klappen, gibt ihm aber die Gelegenheit, Behäbigkeit oder Zufriedenheit auf dem Platz noch im Keim zu ersticken. Es wird Philipp Gödde, Vorbereiter Raphael Steinmetz und Doppeltorschütze Tarik Kurt freuen, dass sie ganz nahe dran sind.

Und es wird Christian März, Cihan Özkara und Francis Ubabuike, die weichen mussten, daran erinnern, dass nur harte Arbeit zu Erfolg führen kann. Wobei das Trio nicht enttäuscht, es bereitete den Boden, indem es die Wattenscheider Defensive müde spielte und die Schwächen offenlegte, die Steinmetz und Kurt dann zu den Siegtreffern ummünzten.

Abwehrzentrale hält dicht

Und dass Abwehrchef Jannik Löhden mit seinem zweiten Saisontor per Kopfball den Ausgleich erzielte, krönte den bislang starken Auftritt der RWO-Zentrale hinten. Die sollte es den Bonnern wiederum schwer machen, auf Zählbares zu kommen. Und dann wird es die geballte Sturm- und Drang-Abteilung der Kleeblätter schon richten. „Wir bleiben oben dran“, sagt Terranova und meint damit keine Punkteteilung.

Für dieses Vorhaben steht ihm sein Stammpersonal uneingeschränkt zur Verfügung.

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