Stimmen zum RWO-Spiel

Steinmetz über RWO-Sieg: "Was soll’s? Punkte zählen!"

Raphael Steinmetz bejubelt das 1:0. Ein Remis wäre leistungsgerechter gewesen.

Raphael Steinmetz bejubelt das 1:0. Ein Remis wäre leistungsgerechter gewesen.

Foto: Micha Korb / FUNKE Foto Services

Oberhausen.  Nach dem Spiel gaben die Spieler von Rot-Weiß Oberhausen zu, dass sie gegen Bonn eine Menge falsch gemacht haben. Die Stimmen zum Sieg.

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RWO-Trainer Mike Terranova: Das war ein schweres Spiel, das nicht nach unseren Vorstellungen verlaufen ist. Natürlich sind wir froh über die drei Punkte, und trotz des schlechten Spiels freue ich mich darüber, denn endlich haben wir auch mal so ein Drecksspiel gewonnen. Das haben wir schon oft andersrum erlebt oder so, dass wir am Ende nur einen Punkt hatten. Über verschiedene Dinge werden wir intern sprechen.


BSC-Trainer Thorsten Nehrbauer: In unserer Kabine gibt es natürlich nur enttäuschte Gesichter, denn wir haben insgesamt taktisch hervorragend gespielt und alles gegeben, um einen Punkt mitzunehmen. Am Ende war es einfach Pech: Der Eckstoß, der zu der Elfmetersituation führt, war nicht gerechtfertigt, der Elfmeter auch nicht, der Platzverweis also auch nicht.


RWO-Torschütze Raphael Steinmetz: Das war wirklich ein Drecksspiel, ich war auch schlecht. Immerhin habe ich beim Elfmeter den Ball richtig getroffen. Die Bonner haben gut gespielt, und ihre extreme Defensivtaktik hat es uns nicht leicht gemacht. Aber was soll’s? Punkte zählen!


RWO-Mittelfeldspieler Maik Odenthal: Wir haben den Matchplan nicht umgesetzt. Der sah so aus, dass wir unsere körperliche Überlegenheit nutzen wollten, indem Flanken in den Bonner Strafraum kommen. Das war leider nur selten der Fall. Die Bonner haben gute Einzelspieler, aber ihre Taktik war ganz und gar auf Spiel- und Torverhinderung gebaut.
RWO-Sportleiter Patrick Bauder: Dreckiger Sieg! Wir haben schon weit bessere Leistungen gesehen, nach denen wir nicht drei Punkte mit in die Kabine genommen haben. Das muss man auch mal sehen. Für die Zuschauer war es nicht schön, umso mehr bedanken wir uns für die tolle Unterstützung.

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