Fußball-Regionalliga

Mehr als ein Remis war für RWO gegen Lotte nicht drin

Shaibou Oubeyapwa (l.) erwischte einen ganz schwachen Tag und musste noch vor der Halbzeit vom Feld.

Shaibou Oubeyapwa (l.) erwischte einen ganz schwachen Tag und musste noch vor der Halbzeit vom Feld.

Foto: Michael Dahlke / FUNKE Foto Services

Oberhausen.  Eine Steigerung in der zweiten Halbzeit reichte Rot-Weiß Oberhausen nicht zum Dreier gegen Lotte. Die Tore zum 1:1 fielen nach Strafstößen.

Die erste Halbzeit gehörte Lotte, die zweite ganz klar RWO. Fast folgerichtig ging die Partie daher 1:1 (0:1) aus. Trotz klarer Chancenhoheit der Rot-Weißen nach dem Wechsel. Der gerade eingewechselte Raphael Steinmetz traf per Elfmeter..

Trainer Terranova hatte gegenüber dem Essen-Spiel einige Änderungen vorgenommen. In die Innenverteidigung rückte Jerome Propheter für den gelbgesperrten Nico Klaß. Bastian Müller kehrte dafür auf die zuvor von Propheter gespielte Sechs zurück. Hinten rechts bekam Philipp Eggersglüß eine Pause und Jeffrey Obst sein Startelf-Debüt. Giuseppe Pisano rückte für Raphael Steinmetz in die Startelf, ebenso Philipp Gödde ins Sturmzentrum für Cihan Özkara. Links offensiv begann Tim Hermes.

Schweigeminute und Trauerflor für Hanau-Mordopfer

Nach Schweigeminute für die Mordopfer von Hanau, beide Teams trugen Trauerflor, begann ein flottes Spiel. Denn die Gäste von Coach Ismail Atalan waren durchaus gewillt, richtig mitzuspielen. Und brachten Rot-Weiß direkt ordentlich in Verlegenheit, denn die Gastgeber wirkten die gesamten ersten 45 Minuten über verunsichert. Fehler in allen Mannschaftsteilen, schlampige Zuspiele oder überhastetes Auftreten machten es dem Drittliga-Absteiger relativ leicht.

Die Gäste setzten ihrerseits auf eine stabile Deckung und blitzschnelle Konter. Einer davon führte auch zur Führung. Leon Demaj wurde lang geschickt, Jannik Löhden verlor das Laufduell und foulte in letzter Sekunde. Klarer Elfmeter, gelb für den Kapitän und 1:0 durch Marcel Brauer (14.). Bis zur Pause hatte diese verdiente Führung Bestand. Nach dem Wechsel, Terranova hatte Maik Odenthal und Cihan Özkara gebracht, waren die Kleeblätter agiler. Tim Hermes mit einer Direktabnahme (48. sorgte für Gefahr. Dann wechselte Terranova Steinmetz ein und Gödde stürmte in den Strafraum – und wurde dort gelegt. Steinmetz donnerte den Strafstoß nach wenigen Sekunden auf dem Platz mit seiner ersten Ballberührung sicher rein (58.).

Am Ende wurde es noch hektisch

RWO mühte sich weiter um den Dreier, brachte mit Tarik Kurt den nächsten Stürmer und beharkte den Strafraum der Gäste. Gefahr brachte noch ein Kracher von Steinmetz, den Lotte-Schnapper Jhonny Peitzmeier aber im Nachfassen entschärfte (77.). Noch gefährlicher war Löhdens Kopfball, doch der ging knapp vorbei.

Die letzte Chancen hatte dann Lotte, doch Jegor Jagupov setzte den Ball aus 14 Metern über das verwaiste RWO-Gehäuse. Und dann war Schluss.

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