2. Runde Niederrheinpokal

RWO gegen Winfried Kray ohne Probleme weiter

Aloy Ihenacho beschäftigte meist zwei Gegenspieler, war aber dennoch zweimal erfolgreich.

Foto: Udo Gottschalk

Aloy Ihenacho beschäftigte meist zwei Gegenspieler, war aber dennoch zweimal erfolgreich. Foto: Udo Gottschalk

Oberhausen.   Obwohl Mike Terranova umbauen musste, funktionierte sein Team prima. Eine guten Eindruck hinterließ Neuzugang Aloy Ihenacho mit zwei Toren.

Keine Probleme hatte Regionalligist RWO in der zweiten Runde des Niederrheinpokals gegen den Essener Bezirksligisten Winfried Kray. In einer munteren Partie setzte sich die Elf von Mike Terranova vor 651 Zuschauern locker 5:0 (3:0) durch. Die Frage nach dem Gewinner dieser Partie stelle sich nie, Rot-Weiß agierte abgeklärt und überlegen gegen engagierte Gäste. Neuzugang Aloy Ihenacho gefiel mit zwei Toren und guten Zuspielen.

Terranova ließ eine Mischung aus Routiniers und jungen Leuten auflaufen. Hinten sorgten Felix Haas und Jannik Löhden für klare Kante, Yasin Ben Balla und Can Serdar bildeten die zentrale Achse, um die Marvin Lorch, Tim Hermes, Patrick Schikowski und vorne drin Neuzugang Aloy Ihenacho rotierten. Das brauchte ein paar Minuten, um ins Rollen zu kommen. Doch Marvin Lorch machte den Türöffner, als er über rechts in den Fünfmeterraum drängte und wunderschön abhob, als ihn Krays Torwart Christian Görres ein wenig touchierte. Schikowski verwandelte den Strafstoß sicher (16.).

Chancen im Minutentakt

Fortan wurden die Gäste ein wenig ruppiger, was die Oberhausener jedoch mit gleicher Münze zurückzahlten. Chancen gab es nun im Minutentakt, spielfreudig und gewitzt brachten sich die Rot-Weißen vor dem Strafraum der Gäste in Position. Der agile Tim Hermes durfte dann nach einigen unglücklichen Distanzversuchen das 2:0 markieren. Er drückte eine prima Flanke von Dominik Reinert aus zehn Metern ein (38.).

Danach wich Ihenacho verstärkt auf den linken Flügel aus und das zahlte sich aus. Als er sich wieder einmal durchsetzt, flankte er maßgenau auf Schikowski und der nickte aus kurzer Distanz zum 3:0-Pausenstand ein (40.).

Ihenacho traf kurz nach der Pause

Nach dem Wechsel kamen die Oberhausener noch zielstrebiger nach vorn und nun war es Ihenacho, der mit einem Flachschuss vom Strafraum aus den Torreigen fortführte (51.).

Fortan beruhigte sich das Spiel, RWO nahm mehr als einen Gang heraus und beschränkte sich auf Spielkontrolle mit Kontermöglichkeiten. Kray setzt angesichts des klaren Ergebnisses auch keine Akzente mehr.

Dafür gab es aber noch Grund zu jubeln: Hermes lief gewohnt energisch ins Zentrum, chippte auf Ihenacho und der vollendete cool, obwohl er den Ball nicht richtig traf (80.). Wie das Spiel begann, so endete es auch: Lorch wurde im Strafraum gefoult, doch Serdar donnerte den Elfer übers Tor in die Tribünenbaustelle.

Als der Regen dann immer stärker wurde, hatte der gute Schiri Habibi ein Einsehen und pfiff zeitig ab.

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