Oberhausen

RWO-Hammer: Trainer Mike Terranova hört im Sommer auf

Mike Terranova (r.), hier mit Dirk Langerbein, wird den Posten als Cheftrainer aufgeben und sportlicher Leiter des Nachwuchsleistungszentrums werden.

Mike Terranova (r.), hier mit Dirk Langerbein, wird den Posten als Cheftrainer aufgeben und sportlicher Leiter des Nachwuchsleistungszentrums werden.

Foto: Micha Korb / FUNKE Foto Services

Oberhausen.  Regionalligist Rot-Weiß Oberhausen muss sich bald einen neuen Trainer suchen. Mike Terranova hört zum Ende der aktuellen Spielzeit auf.

Nach fast vier Jahren ist Schluss: Mike Terranova hört am Ende der Saison als Trainer von Regionalligist Rot-Weiß Oberhausen auf. Das gaben die Kleeblätter am Donnerstagnachmittag bekannt. Der 43-Jährige erklärte in einer Videobotschaft seinen Schritt: "Die letzten vier Jahre haben sehr viel Kraft gekostet. Ich glaube, dass es für mich Zeit ist, eine neue Erfahrung zu machen."

Demnach habe die Entscheidung Terranovas nichts mit den jüngsten schwachen Ergebnissen zu tun. RWO sammelte nur zwei Zähler aus den vergangenen drei Partien, verabschiedete sich dadurch erst einmal aus dem Meisterschaftskampf in der Regionalliga West. Zudem scheiterten die Oberhausener im Niederrheinpokal an Oberligist 1. FC Bocholt. Terranovas Entschluss habe bereits vorher festgestanden, so der gebürtige Wattenscheider, der seit 2006 erst als Spieler und dann als Co-Trainer und Trainer in Oberhausen aktiv ist.

Rot-Weiß Oberhausen: Mike Terranova stand 138-mal als Trainer an der Linie

In 138 Spielen als RWO-Trainer sammelte er im Schnitt starke 1,88 Punkte pro Partie. Als Spieler lief er 288 Mal für die Kleeblätter auf. Die Liaison zwischen Terranova und seinem Herzensklub geht jedoch nicht zu Ende. "Ich werde der RWO-Familie treu bleiben und im Jugendbereich die erfolgreiche Arbeit fortführen. Ich bin Rot-Weißer durch und durch und habe jede Minute als Spieler und Trainer genossen", betonte er.

An seiner Motivation für den Rest dieser Saison ändert Terranovas Entschluss aber nicht. "Die aktuelle Saison habe ich noch nicht abgehakt. Wir haben noch genügend Spiele, um den Abstand nach oben abzubauen. Wenn Verl oder Essen patzen, werden wir da sein", kündigte er an. Ein Nachfolger für "Terra" an der Seitenlinie der Oberhausener steht noch nicht fest.

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