Niederrheinpokal-Achtelfinale

Niederrheinpokal: RWO mit 4:0 locker ins Viertelfinale

Der starke Cihan Özkara (l.) leitete den Torreigen ein.

Der starke Cihan Özkara (l.) leitete den Torreigen ein.

Foto: Micha Korb / FUNKE Foto Services

Oberhausen.  Der Oberligist Turu Düsseldorf kämpfte am Mittwochabend mutig, war gegen den abgeklärten Regionalligisten aus Oberhausen aber chancenlos.

RWO steht im Viertelfinale des Niederrheinpokals. Eine abgeklärte Leistung bei Oberligist Turu Düsseldorf führte zum deutlichen 4:0 (2:0). Turu blieb über die gesamte Spielzeit ein mutiger Gegner, hatte aber Pech mit der Chancenverwertung. Die Elf von Mike Terranova hingegen hatte eine vorzügliche Quote und zieht verdient in die Runde der letzten acht Mannschaften ein.

Im Vergleich zum Spiel gegen den 1. FC Homberg hatte Terranova umgestellt. Kapitän Jannik Löhden kehrte nach abgesessener Rotsperre zurück, Nico Klaß ersetzte in der Innenverteidigung den rotgesperrten Jerome Propheter. Julijan Popovic kam für den erkrankten Philipp Eggersglüß (Grippe) auf die rechte Abwehrseite. Vor ihm bekam Dominik Reinert mal wieder eine Startelf-Chance, da der Trainer Shaibou Oubeyapwa als auch im Zentrum Giuseppe Pisano für den Auftritt Samstag gegen Rödinghausen schonen wollte.

RWO hatte zu Beginn durchaus Glück

Denn das durchgeweichte Geläuf im Paul-Janes-Stadion war extrem tief und glich schnell einem Acker. Hinter der Spitze (und frischgebackenem Vater) Cihan Özkara sollte Raphael Steinmetz verteilen und ankurbeln. Die erste Chance hatten die Gastgeber gleich zu Beginn, als die RWO-Abwehr bei einer Flanke noch nicht sortiert war und Sahin Ayas zu einem gefährlichen Kopfball ansetzte. Aber Daniel Davari war auf dem Posten (1.).

Nach längerem Abtasten schickte Reinert Popovic auf die rechte Bahn, der gab nach innen und dort nahm Özkara direkt ab: 0:1 (21.). Doch sicher durften sich die Oberhausener nie fühlen, Daniel Rey Alonso setzte eine brandgefährlichen Kopfball an die Latte (28.). Fast im Gegenzug danach stand Özkara goldrichtig im Zentrum, setzt den Ball aber knapp daneben.

Im zweiten Durchgang ganz abgeklärt

Besser machte es kurz darauf Christian März. Eine kurz ausgeführte Ecke auf ihn überraschte die Turu-Abwehr, der Mittelfeldspieler zog vom Strafraumeck mit links flach ab und drin war die Kugel (38.). Özkara hätte bis zur Pause noch erhöhen können, doch diesmal war Turu-Schnapper Maksimilian Milovanovic zur Stelle

Zu Beginn des zweiten Durchgangs legte RWO sich den Gegner zurecht und warf frische Kräfte ins Rennen. Mit schnellem Erfolg. Reinert hatten einen starken Lauf über rechts, passte nach innen und dort erwischte der eingewechselte Maik Odenthal den Ball, stand frei vor Milovanovic und schob lässig ein (58.).

Das war die Vorentscheidung, RWO ließ es mit Blick auf das Spitzenspiel in drei Tagen gegen den Regionalliga-Tabellenführer fortan ruhiger angehen. Der gerade eingewechselte Tarik Kurt verwandelte dann einen an ihm verursachten Strafstoß im Nachschuss zum 0:4 (75.). Damit war die Messe endgültig gelesen, RWO ließ es vollends auslaufen.

  • So spielten sie

Turu: Milovanovic; Kato (70. Wollert), Rey Alonso, Reitz, Erginer, Ferati, Beric (43.Yanagisawa), Bogdani, Galleski, Munoz-Bonilla, Ayas (79. Krämer).
RWO: Davari, Popovic, Löhden, Klaß, Herzenbruch, Müller (72. Kurt), März, Reinert, Ubabuike (54. Odenthal), Steinmetz (54. Twumasi), Özkara (62. Gödde).
Tore: 0:1 Özkara (21.), 0:2 März (38.), 0:3 Odenthal (58.), 0:4 Kurt (75.).
Gelbe Karten: Ferati, Munoz-Bonilla, – Löhden, März.
Schiedsrichter: Markus Wollenweber.
Zuschauer: 230.
Bes. Vorkommnisse: Milanovic hält Strafstoß von Kurt (75.).

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