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Breel Embolo: Schalke 04 freut sich auf ein Trostpflaster

Gladbachprofi Breel Embolo

Gladbachprofi Breel Embolo

Foto: dpa

Gelsenkirchen/Mönchengladbach.   FC Schalke 04 erhält für Breel Embolo rund eine Million Euro Nachschlag. „Solche Erfolgsprämien sind üblich“, sagt Gladbachs Manager Max Eberl.

Die 26,5 Millionen Euro, die Fußball-Bundesligist FC Schalke 04 im Jahr 2016 an den FC Basel überwiesen hat, um sich die Dienste des damals 19-jährigen Stürmers Breel Embolo zu sichern, werden niemals ausgeglichen. Aber nun dürfen sich die Königsblauen zumindest über ein Trostpflaster freuen.

Gladbach überweist Schalke Prämie für Breel Embolo

Weil Breel Embolo, der Schweizer Nationalstürmer (36 Spiele, vier Tore), in der vergangenen Saison für Borussia Mönchengladbach 34 Pflichtspiel-Einsätze hatte, erhält der FC Schalke 04 nach einem Bericht der Bild-Zeitung rund eine Million Euro Nachschlag. Beide Vereine hatten sich beim Wechsel des in Kameruns Hauptstadt Yaoundé geborenen 23-Jährigen auf eine Klausel geeinigt.

Gladbachs Manager Max Eberl: „Solche Erfolgsprämien sind üblich“

Inhalt dieser Vertragsklausel ist, dass die Königsblauen jeweils dann nach einer Saison etwa eine Million Euro kassieren, wenn Breel Embolo auf mindestens 25 Liga-Spiele kommt und sich Borussia Mönchengladbach für die Europa-League oder die Champions League qualifiziert. Der Vertrag Breel Embolos bei den Fohlen läuft noch bis 2023.

„Solche Erfolgsprämien sind üblich“, hat Gladbachs 46-jähriger Manager Max Eberl der Bild-Zeitung gesagt. Und er ist bislang sehr zufrieden damit, Breel Embolo vor einem Jahr gekauft und vergleichsweise mickrige zehn Millionen Euro an den FC Schalke 04 überwiesen zu haben. Der Schweizer hat für die Borussia in der vergangenen Saison in 28 Partien achtmal getroffen und acht Tore vorbereitet.

Einsätze in der Schalker U-23-Mannschaft, um Anschluss zu finden

In seinen drei Jahren beim FC Schalke 04 – eigentlich hatte er einen Fünfjahres-Vertrag bis 2021 unterschrieben – wurde Breel Embolo, der mit dem FC Basel dreimal Schweizer Meister war, immer wieder von schweren Verletzungen gestoppt. Die führten sogar dazu, dass er 2017/18 im königsblauen U-23-Team spielte, um nach seinem komplizierten Bruch des Sprunggelenks und des Wadenbeins wieder Anschluss zu finden. Letztlich kam er in dieser Saison in der Bundesliga noch zu 21 Einsätzen und drei Toren.

In seinem ersten Jahr auf Schalke, 2016/17, hatte er vor seiner Verletzung lediglich sieben Bundesliga-Partien absolviert. Ein Fußbruch war dann dafür verantwortlich, dass Breel Embolo auch in der Saison 2018/19 zahlreiche Spiele verpasste und nur auf 20 Bundesliga-Einsätze kam (fünf Tore). (AHa)

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