Schalke

Rangnick kommt nach Schalke – aber nicht zum Essen

Kommt zum Top-Spiel nach Schalke: Ralf Rangnick.

Kommt zum Top-Spiel nach Schalke: Ralf Rangnick.

Foto: Sebastian Willnow / dpa

Gelsenkirchen.  Ralf Rangnick trifft sich vor dem Top-Spiel auf Schalke mit Jochen Schneider. Zum Essen der Klub-Bosse hat ihn RB Leipzig aber nicht gemeldet.

Auch Schalkes ehemaliger Trainer Ralf Rangnick (61) kommt an diesem Samstag zum Top-Spiel zwischen Schalke und RB Leipzig in die Arena. Er trifft sich bereits am Mittag zum vertrauten Gedankenaustausch mit Schalkes Sportvorstand Jochen Schneider. Was aber verwundert: Beim anschließenden gemeinsamen Essen der Klub-Verantwortlichen vor dem Spiel ist Rangnick nicht zugegen. „Ralf Rangnick ist zum Essen nicht angemeldet“, berichtet Schneider.

Rangnick auf neuem Posten – aber nicht mehr im engsten Zirkel

Rangnick war in der vergangenen Saison noch Trainer der Leipziger, zuvor führte er den Klub als Sportdirektor bis in den Profifußball. Nach der Verpflichtung von Julian Nagelsmann als neuem Trainer wechselte Rangnick im vergangenen Sommer innerhalb des RB-Imperiums auf einen neuen Posten: Seit dem 1. Juli 2019 trägt er den Titel „Head of Sport and Development Soccer bei der Red Bull GmbH“. In den vergangenen Monaten hatte es aber immer wieder Gerüchte gegeben, Rangnick könnte bei einem anderen Verein wieder als Trainer einsteigen, genannt wurde vor allem der AC Mailand.

Schneider traut Leipzig den Titel zu

Zum engsten Leipziger Führungszirkel wird er nun offenbar nicht mehr gezählt, auf jeden Fall meldeten ihn die RB-Verantwortlichen nicht zum Essen mit den Schalker Klub-Bossen. Vorstandschef Oliver Mintzlaff hat sein Kommen hingegen zugesagt, von Schalke werden unter anderem Jochen Schneider und Clemens Tönnies anwesend sein.

Schneider war bis zu seinem Wechsel nach Schalke vor knapp einem Jahr selbst in Diensten von RB. Er traut seinem früheren Klub in dieser Saison den Gewinn der deutschen Meisterschaft zu. „Ja klar“, sagte Schneider am Freitag dazu: „Wer Herbstmeister ist, hat auch das Zeug, am Ende ganz vorne zu stehen.“

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