Schalke 04

Schalke 04: Caligiuri und Mascarell die Vorzeige-Malocher

Daniel Caligiuri und Omar Mascarell bestreiten bei Schalke 04 die meisten Zweikämpfe.

Daniel Caligiuri und Omar Mascarell bestreiten bei Schalke 04 die meisten Zweikämpfe.

Foto: firo

Gelsenkirchen.  Schalke 04 gewinnt die meisten Zweikämpfe in der Liga. Zwei Spieler sind dafür maßgeblich verantwortlich.

Beim FC Schalke 04 läuft vieles anders und besser als in der vergangenen Saison. Einer der Hauptunterschiede liegt darin, dass die Fans auch dann zufrieden nach Hause gehen, wenn das Ergebnis eher enttäuschend ist. So gab es nach dem 1:1-Heimunentschieden gegen Abstiegskandidat SC Paderborn 07 kaum Pfiffe. Die Zuschauer honorieren, dass die Mannschaft kämpft und immer alles gibt. Bereits zu Beginn seiner Amtszeit versprach er ehrlichen Kumpel- und Malocherfußball.

Dass der 48-Jährige Wort gehalten hat, bestätigt die offizielle Statistik auf Bundesliga.de. Die Gelsenkirchener gewannen in der laufenden Saison bereits 2377 Zweikämpfe und liegen damit zumindest in dieser Tabelle auf Platz eins. Der Blick auf die stärksten Zweikämpfer zeigt, wie schwer der Ausfall des am Innenband verletzten Daniel Caligiuri (32) möglicherweise wiegen könnte. Der Deutsch-Italiener gewann 280 Zweikämpfe und nimmt damit in der Spielerrangliste den zweiten Rang ein.

Schalke-Kapitän Omar Mascarell gewann 2019/20 251 Zweikämpfe

Ob die Schalker Verantwortlichen seinen auslaufenden Vertrag verlängern, steht jedoch noch nicht fest. Möglicherweise könnten diese Werte eine kleine Entscheidungshilfe sein. Wichtig wird aber auch sein, ob sich Schalke langfristig ohne den Mittelfeldspieler genauso zweikampfstark präsentiert wie in den letzten Wochen. Ein fitter Spieler steht in der Rangliste jedenfalls nicht weit von ihm entfernt.

Der Spanier Omar Mascarell (27) behielt in 251 seiner direkten Duelle die Oberhand. Der defensive Mittelfeldspieler wurde unter Wagner zum Stammspieler. Seit der Rückrunde ist er auch Kapitän. Über Wagner sagte er in einem Sport1-Interview: „Er findet Intensität gut und hasst langsame Spiele“. Die Qualifikation für die Champions League dürfte für Königsblau angesichts starker Konkurrenz ein ambitioniertes Unterfangen werden. Klar ist aber: Auf seine Zweikämpfer kann sich Königsblau weiterhin verlassen.

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