Schalke 04

Nübel statt Schubert? Wagner deutet Torwartwechsel an

Die Torhüter Alexander Nübel (l.) und Markus Schubert beim Schalke-Training. Offen ist, wer von ihnen gegen Werder Bremen im Tor stehen wird.

Die Torhüter Alexander Nübel (l.) und Markus Schubert beim Schalke-Training. Offen ist, wer von ihnen gegen Werder Bremen im Tor stehen wird.

Foto: firo

Gelsenkirchen.  Fußball-Bundesligist Schalke 04 steckt in einer sportlichen Krise. Gegen Werder Bremen könnte David Wagner Alexander Nübel ins S04-Tor stellen.

Das wäre ein Überraschung: Beim FC Schalke 04 bahnt sich ein erneuter Torhüter-Wechsel an. Vor dem Spiel am Samstag gegen Werder Bremen (15.30 Uhr) wollte Trainer David Wagner seinem zuletzt schwachen Torhüter Markus Schubert keine Einsatzgarantie mehr geben. „Ich werde für niemanden eine Garantie aussprechen. Das ist in unserer Situation nicht angebracht“, sagte Wagner am Freitag. Nach Informationen dieser Redaktion ist die Entscheidung noch nicht final gefallen, da weder Schubert noch Schneider bisher informiert wurden.

Doch einiges spricht für einen erneuten Wechsel. Beim 21 Jahre alten Schubert hatten sich zuletzt die Patzer gehäuft. „Natürlich habe ich mich mit ihm unterhalten. Er hat seine Beteiligung an dem ein oder anderen Gegentor in den letzten Wochen“, meinte Wagner. „Jeder muss die Leistung abrufen, um zu rechtfertigen, weiter spielen zu können.“ Für Schubert dürfte wieder Alexander Nübel ins Tor zurückkehren, der angesichts der aktuellen Geisterspiele in der Bundesliga keine negativen Reaktionen der Fans fürchten muss.

Schalke: Schubert sollte bis zum Saisonende spielen

Nachdem der eigentliche Stammkeeper Nübel seinen Wechsel zum FC Bayern München zum Saisonende angekündigt hatte, entschied sich Wagner für Schubert im Schalker Tor. Dieser sollte laut Wagner bis zum Saisonende spielen. Nach zuletzt zehn sieglosen Spielen am Stück und einem weiteren Schubert-Patzer beim 1:2 am Mittwoch bei Fortuna Düsseldorf wollte Wagner davon am Freitag aber nichts mehr wissen. Stattdessen reagierte der 48-Jährige ausweichend.

Zurückhaltend reagierte Wagner auch auf die von Sportvorstand Jochen Schneider am Donnerstag ausgesprochene Job-Garantie. „Das habe ich vernommen“, sagte der zuvor in die Kritik geratene Coach. „Das hat mich jetzt aber nicht so sehr verwundert. Wir sind ja tagtäglich in Kontakt.“ (fs mit dpa)

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