Schalke 04

Schalke in der Krise: Omar Mascarell mit Kampfansage

Derzeit noch nicht wieder einsatzfähig: Schalkes verletzter Kapitän Omar Mascarell.

Derzeit noch nicht wieder einsatzfähig: Schalkes verletzter Kapitän Omar Mascarell.

Foto: dpa

Gelsenkirchen.  In diesen Tagen spricht nicht viel für den Bundesligisten FC Schalke 04. Der verletzte Kapitän Omar Mascarell macht nun Mut - via Twitter.

Der FC Schalke vermisst seinen Kapitän. Vor dem Spiel beim 1. FC Köln zog sich Omar Mascarell einen Sehnenabriss am Adduktorenbereich zu. Ende Mai sollte er wieder auf dem Platz stehen, bisher hat das nicht funktioniert. Aber in Kürze ist mit seinem Comeback zu rechnen.

Klar ist: Die Mannschaft braucht in dieser Phase einen Leader, der auf dem Platz Verantwortung übernimmt. Wie Mascarell. Der hat sich nun via Twitter gemeldet und Mut gemacht für die finalen Wochen der Bundesliga. Der defensive Mittelfeldspieler schrieb: "Kein einfacher Moment für uns als Mannschaft und natürlich auch nicht für Euch,unsere Fans! Aber wir geben nicht auf und versuchen am Sonntag den Bock endlich umzustoßen. Wir sind Schalker und gerade in dieser Situation hilft nur kämpfen und beißen. GEmeinsam schaffen wir das! S04".

Schalke 04 am Sonntag bei Union Berlin gefordert

Am besten schon am Sonntag, wenn die Mannschaft von Trainer David Wagner beim ebenfalls kriselnden Aufsteiger Union Berlin ran muss. Während Schalke nach der Corona-Pause noch keinen Punkt einfahren konnte, sammelte Union Berlin zumindest einen Zähler ein - beim 1:1 gegen Mainz 05.

Daneben gab es ein 0:2 gegen die Bayern, ein 0:4 im Derby bei der Hertha und zuletzt ein 1:4 in Gladbach. Union Berlin befindet sich damit weiter in Abstiegsgefahr und steht gegen Schalke ebenso unter Druck wie die Königsblauen. Das Hinspiel gewann der FC Schalke mit 2:1. Nach diesem Spiel (Tore durch Benito Raman und Suat Serdar) stand Schalke auf Platz drei, drei Zähler hinter dem damaligen Spitzenreiter Borussia Mönchengladbach. Seit dem 29. November 2019 gab es nur noch zwei Siege gegen Frankfurt und Gladbach. Zeit - wie es Mascarell nennt - den Bock tatsächlich umzustoßen. Sonst wird es noch ungemütlicher in Gelsenkirchen.

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