FC Schalke 04

Suat Serdar bei Schalke vor der Rückkehr in die Startelf

Schalkes Mittelfeld-Stratege Suat Serdar steht seiner Mannschaft wieder zur Verfügung.

Schalkes Mittelfeld-Stratege Suat Serdar steht seiner Mannschaft wieder zur Verfügung.

Foto: firo

Gelsenkirchen.  Nach seiner Verletzungspause steht Suat Serdar beim FC Schalke vor der Rückkehr in die Startelf. Gegen RB Leipzig soll er von Beginn an spielen.

Nationalspieler Suat Serdar soll Schalke nach vier Spielen ohne Sieg wieder in die Erfolgsspur führen. „Im Moment sieht es so aus, als wäre er einsatzfähig“, sagte Schalkes Trainer David Wagner mit Blick auf das Bundesliga-Topspiel am Samstag (18.30 Uhr/Sky) gegen RB Leipzig.

„Suat hat bisher eine sehr gute Saison gespielt. Er hat die meisten Tore bei uns geschossen und natürlich wäre es großartig, wenn er wieder dabei sein könnte“, sagte Wagner. Serdar hatte sich beim 0:0 bei Hertha BSC Ende Januar verletzt und seitdem nicht mehr gespielt. Am Freitag absolvierte er das Abschlusstraining. Auch Weston McKennie war wieder mit dabei.

Vor allem Serdars Abwesenheit hat Schalke zuletzt hart getroffen. Der 22 Jahre alte Nationalspieler erzielte in 17 Saisoneinsätzen sieben Tore, hat aber noch keine Torvorlage gegeben. „Darauf warten wir noch“, sagte Wagner am Freitag schmunzelnd.

Schalke-Trainer Wagner wundert sich über Tottenham-Taktik

Die 0:1-Niederlage von Tottenham Hotspur am Mittwoch in der Champions League gegen RB ist für ihn ein mahnendes Beispiel. „Es macht wenig Sinn, es so wie Tottenham zu machen“, sagte Wagner zum Spiel des Bundesliga-Zweiten in London, als Leipzig den Gegner in den ersten Minuten förmlich überrannt hatte. „Dass Leipzig Qualitäten hat, ist unbestritten. Nichtsdestotrotz ist es in einem Spiel möglich, Punkte oder einen Punkt mitzunehmen“, sagte Wagner, dessen Elf das Hinspiel überraschend mit 3:1 in Leipzig gewonnen hatte.

Seit dem Hinrunden-Auftakt bei Borussia Mönchengladbach (2:0) gelang Schalke in den folgenden vier Spielen allerdings kein Sieg mehr. In den zurückliegenden zehn Heim-Partien sind die Königsblauen wiederum ungeschlagen (fünf Siege, fünf Remis). Dass es zuletzt nicht immer nur bergauf ging, bezeichnete der Trainer als „völlig normal. Wir haben eine sehr junge Mannschaft, die mitten in der Entwicklung ist.“ (fs mit dpa)

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