Schalke 04

Transfergerüchte: Auf Schalke wird sich noch etwas tun

Yevhen Konoplyanka darf sich auf Schalke nur noch fit halten.

Yevhen Konoplyanka darf sich auf Schalke nur noch fit halten.

Foto: firo

Essen.  Sportvorstand Schneider stöhnt: „Es gibt so viele Gerüchte“, aber kaum Interesse an den ausgemusterten Profis Konoplyanka, Bentaleb und Mendyl.

Schalke 04 muss derzeit mit Neuzugängen aus den eigenen Reihen vorwärts kommen. Suat Serdar (nach Urlaub) sowie Mark Uth und Daniel Caligiuri (nach Verletzungen aus der vergangenen Saison) sind die nächsten Spieler, die den Kader von Trainer David Wagner in der zweiten Hälfte der Saisonvorbereitung verstärken werden. Am Freitag geht es ins Trainingslager nach Mittersill in Österreich – ob es bis dahin weitere externe Verstärkung gibt, steht noch nicht fest.

Auf Schalke kursieren viele Namen

An Spielern, die mit Schalke in Verbindung gebracht werden, mangelt es nicht. Aktuell: der peruanische Nationalspieler Miguel Trauco (26), ein Linksverteidiger von Flamengo Rio de Janeiro. Dazu der Portugiese Matheus Pereira (23), ein Flügelstürmer, der in der vergangenen Saison an den 1. FC Nürnberg ausgeliehen war. Und der Franzose Stanley Nsoki (20), ein Verteidiger-Talent von Paris Saint-Germain.

Sportvorstand Jochen Schneider stöhnte bereits am Freitag im Anschluss an die 1:2-Niederlage im Testspiel gegen Norwich City: „Es gibt so viele Gerüchte derzeit, dazu kann ich nichts sagen“. Der Heidel-Nachfolger will zwar noch weitere Spieler holen („Wir arbeiten“), möchte auf dem komplizierten Transfermarkt aber nicht als Marktschreier auftreten: „Es hilft nicht, darüber zu reden.“

Was es für Schalke so schwer macht: Für die ausgemusterten Nabil Bentaleb, Hamza Mendyl und Yevhen Konoplyanka stehen die Interessenten nicht gerade Schlange – die für Konoplyanka aus der Türkei bisher gebotenen drei Millionen Euro Ablöse werden intern als inakzeptabel eingestuft. Allerdings: Das Geld, das Schalke für Breel Embolo aus Mönchengladbach bekommen hat, kann noch investiert werden. Es wird sich also noch etwas tun.

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