VfL Bochum

Manuel Wintzheimer fühlt sich wohl beim VfL Bochum

Manuel Wintzheimer hat beim VfL die erste Trainingswoche hinter sich.

Manuel Wintzheimer hat beim VfL die erste Trainingswoche hinter sich.

Foto: firo Sportphoto/ Jürgen Fromme / firo Sportphoto

Bochum.  Zusammen mit dem neuen Trainer Thomas Reis hat Manuel Wintzheimer beim VfL die Arbeit aufgenommen. Am Sonntag steht das erste Pflichtspiel an.

Bei Frauen steckt oft eine einschneidende Veränderung in ihrem Leben dahinter, wenn sie Farbe oder Länge ihrer Haare verändern. Männer ticken da anders. Simon Zoller jedenfalls störten die etwas längeren, lockigen Haare zuletzt einfach nur, deshalb ließ er sie sich in dieser Woche abschneiden. Pünktlich zum Heimspiel gegen Dynamo Dresden kommt der schnelle Angreifer des VfL Bochum mit einer neuen Frisur daher. Das passt zur Woche des VfL.

Mit Thomas Reis gibt es einen neuen Trainer. Er kam vom VfL Wolfsburg. Mit Manuel Wintzheimer gibt es einen neuen Stürmer. Er kam vom Hamburger SV. Mit Vitaly Janelt gibt es einen neuen jungen VfL-Akteur, der in der U21-Nationalmannschaft auf sich aufmerksam gemacht hat. Er kam vom Länderspiel gegen Wales. Und mit Anthony Losilla gibt es einen Spielführer des VfL, der mit dem Trainer des kommenden Gegners Dynamo Dresden zusammengespielt hat, bei Dynamo Dresden.

Kein Telefonat mit Christian Fiél

Einen telefonischen Austausch zwischen Christian Fiél, dem Dresdener Trainer und Losilla hat es dennoch nicht gegeben. „Ich habe seine Nummer gar nicht“, sagte Losilla auf eine entsprechende Frage. Am Sonntag wird am Rande des Spiels Zeit für eine Begrüßung und einen kurzen Austausch sein.

Den hatte Losilla nach dem Freitagstraining auch mit Janelt. Dabei ging es nicht um die U21, sondern eher darum, dass die beide voraussichtlich auch gegen Dresden die Doppelsechs besetzen werden.

Janelt kommt mit Selbstvertrauen

Janelt jedenfalls ist mit reichlich Selbstvertrauen von der U21 zurückgekommen. Beim 5:1 gegen Wales spielte er durch, bereitete ein Tor vor. Nationaltrainer Stefan Kuntz nannte ihn und seine beiden Mittelfeldkollegen Adrian Fein und Niklas Dorsch „Mittelfeldchefs“. Das habe er auch gehört, sagte Janelt, der aber dann schon wieder beim Sonntag und Dresden war. Er weiß um die Wichtigkeit der Partie. „Hoffentlich werden es drei Punkte“, sagte er.

Die würden auch Wintzheimer gut gefallen. Er hat zusammen mit Thomas Reis am Montag die Arbeit beim VfL aufgenommen. Derzeit suchen beide – unabhängig voneinander – eine Wohnung in Bochum. Er fühle sich wohl in Bochum und beim VfL, sagte Wintzheimer. Es sei im Vergleich zum Hamburger SV in Bochum etwas anders, „aber okay“. Er hofft auf Spielanteile, natürlich. In der abgelaufenen Trainingswoche ließ ihn Reis bisweilen zusammen mit, bisweilen auch hinter Silvere Ganvoula angreifen. In jedem Fall gibt er Reis Alternativen, die dessen Vorgänger Robin Dutt nicht hatte.

Leserkommentare (7) Kommentar schreiben