VfL-Kommentar

VfL Bochum: Der Griff nach den Sternen war kaum möglich

Trainer Robin Dutt bleibt mit dem VfL Bochum ein weiteres Jahr in der 2. Bundesliga.

Trainer Robin Dutt bleibt mit dem VfL Bochum ein weiteres Jahr in der 2. Bundesliga.

Foto: Udo Kreikenbohm / FUNKE Foto Services

Bochum.  Der VfL Bochum wollte die oberen Plätze der 2. Liga angreifen. Das ist nur teilweise - in der Anfangsphase der Saison - gelungen. Ein Kommentar.

Noch sind sie möglich, die 48 Punkte, die beim VfL Bochum zum Ende der vergangenen Saison in der Abschluss-Statistik standen. Rang sechs, wie damals, wird man mit dieser Punktzahl diesmal jedoch nicht erreichen können. Denn bereits jetzt hat der FC St. Pauli, der aktuelle Tabellensechste, diese Punktzahl beisammen.

Dutt manövrierte den VfL in ruhige Gewässer

Realistisch ist ohnehin, dass der VfL die Vorjahresmarke verfehlen wird, wenn auch vielleicht nur knapp. Vielen wird das nicht genügen, sie haben einen Schritt nach vorne erwartet, keinen Rückschritt oder das Treten auf der Stelle.

Die Enttäuschung darüber ist verständlich. Nachdem Robin Dutt vor einem Jahr das Vereinsschiff in ruhige Gewässer manövriert hatte, sollte nach etlichen Jahren der Entbehrung endlich mal wieder der Angriff auf die oberen Plätze erfolgen. Das ist nur teilweise - in der Anfangsphase der Saison - gelungen. Aber auch wenn es viele nicht hören wollen: Unter den aktuellen personellen Bedingungen war in der zweiten Saisonhälfte sicher mehr möglich, aber wohl kaum der Griff nach den Sternen.

Ob er jemals wieder möglich sein wird? Die Hoffnung stirbt zuletzt, heißt es doch.

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