VfL-Gegner

Virenalarm bei Bochum-Gegner Osnabrück - Stammkräfte fehlen

Engagiert, impulsiv: Daniel Thioune, seit 2017 Trainer des Aufsteigers VfL Osnabrück

Engagiert, impulsiv: Daniel Thioune, seit 2017 Trainer des Aufsteigers VfL Osnabrück

Foto: David Inderlied / dpa

Bochum.  Von ordentlich Viren in der Kabine spricht Osnabrücks Trainer Daniel Thioune. Ein Ex-Duisburger könnte deshalb in Bochum beginnen.

„Wir haben aktuell ordentlich Viren in der Kabine“, sagte Osnabrücks Trainer Daniel Thioune auf der Spieltags-Pressekonferenz vor der Auswärtsfahrt zum VfL Bochum. Noch ist allerdings nicht sicher, wie viele Profis letztlich nicht auflaufen können im Ruhrstadion an diesem Freitag (18.30 Uhr).

Definitiv verzichten muss der Coach im Vergleich zu seiner Startelf beim letzten Ligaspiel, dem hart erkämpften und etwas glücklichen 1:0 gegen den VfB Stuttgart, auf Innenverteidiger Lukas Gugganig (Knieverletzung). Für ihn könnte der routinierte Kroate Adam Susac beginnen.

Kevin Wolze könnte in die Startelf rücken

Ein ernsteres Problem hätte Osnabrück, wenn auch der zweite Innenverteidiger Jost van Aken ausfallen sollte (Erkältung). Die Außenverteidiger Bashkin Ajdini und Felix Agu indes sind einsatzbereit. Im Mittelfeld droht David Blacha ebenso auszufallen (Infekt) wie der mit sechs Treffern erfolgreichste Stürmer Marcos Alvarez, der nach einem Infekt in dieser Woche allerdings wieder ins Training eingestiegen ist. Dafür könnte der erfahrene Ex-Duisburger Kevin Wolze in die Startelf rücken.

„Ich brauche maximal gesunde Spieler“, sagt Thioune, der schon seit längerem auf einige weitere Spieler verzichten muss, darunter Konstantin Engel und die eigentliche Nummer eins Nils Körber. Allerdings zeigte sein Vertreter im Tor, Philipp Kühn, zuletzt herausragende Leistungen.

Reis lobt das Umschaltspiel des Gegners

Osnabrück reist mit breiter Brust ins Revier, hat mit dem 3:3 in Regensburg und dem 1:0 gegen Stuttgart das Zwischentief überwunden. Der kampfstarke Aufsteiger verfügt über ein sehr gutes Umschaltspiel, sagt Bochums Trainer Thomas Reis. Er schwört seine Elf aber auf die eigenen Stärken ein. „Es wird keine einfache Aufgabe“, so Reis, „aber der Gegner soll sich schon nach uns richten.“

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