Handball - Verbandsliga

Ahlen-Spiel steht für Riemke im Zeichen des Abstiegskampfes

Die Handballer von Teutonia Riemke (grün) sind gegen Ahlen auch und besonders in der Defensive gefordert.

Die Handballer von Teutonia Riemke (grün) sind gegen Ahlen auch und besonders in der Defensive gefordert.

Foto: Biene Hagel / Funke Foto Services

Bochum.  Die Niederlage in der Vorwoche hat Riemkes Handballern weh getan. Nun geht es gegen die Ahlener SG und damit gegen einen Abstiegskontrahenten.

Mit Blick auf die Ergebnisse des vergangenen Spieltags in der Männerhandball Verbandsliga, wiegt die vermeidbare Niederlage des SV Teutonia Riemke gegen den TuS Westfalia Hombruch noch schwerer als nach Abpfiff der Partie zu erahnen war. Mit acht Punkten stehen die Bochumer auf dem elften Platz, der kleine Vorsprung auf die Abstiegsränge hat sich auf einen Zähler minimiert.

Auf diesem nur einen Punkt entfernten Abstiegsrang steht die Zweitvertretung der Ahlener SG mit sieben Punkten. Und gegen genau diese Mannschaft geht es für die Teutonia in ihrem letzten Hinrundenspiel am Samstagabend (19.15 Uhr, Heinrich-Böll-Halle). „In diese Situation haben wir uns selber gebracht“, sagt Riemkes Coach Dennis Wahlers. Er ist deswegen der Meinung, „dass wir uns da jetzt auch selber wieder heraus holen müssen“.

Ein Spiel im Zeichen des Abstiegskampfes

Das Aufeinandertreffen wird folglich ganz im Zeichen des Abstiegskampfes stehen, so dass Wahlers fordert, dass seine Mannschaft diesen Kampf um Punkte im Tabellenkeller auch annimmt. „Das ist eine riesige Einstellungsfrage und ich hoffe, dass wir am Samstag vom Kopf voll auf der Höhe sind.“

Einen freien und kühlen Kopf sollten die Bochumer aber vor allem bei einer Sache haben: beim Torabschluss. Die Ausbeute ließ gegen Homburch mehr als zu wünschen übrig, kostete den Riemkern den möglichen Sieg. „Dass wir aber überhaupt so viele Torchancen hatten zeigt aber auch, dass wir spielerisch einiges richtig gemacht haben“, sagt Wahlers. Er will nicht alles ins schlechte Licht rücken und fordert daher, dass seine Mannschaft an die spielerische Leistung der Vorwoche anknüpft.

Wahlers fordert die nötige Aggressivität

Steigern müsse sie sich hingegen noch einmal in der Abwehr. „Da müssen wir noch aggressiver und auf Ballgewinne aus sein, um Ahlen nicht zu einfachen Toren kommen zu lassen“, sagt Wahlers. Er will die Gäste für jedes Tor arbeiten sehen. Die personelle Situation spielt den Riemkern zumindest in die Karten, alle Spieler stehen Wahlers zur Verfügung.

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