Hallenstadtmeisterschaften

An Harpen führt offenbar erneut kein Weg vorbei

Spazierte im vergangenen Jahr mit dem TuS durch die Vorrunde: Daniel Hoffmann.

Spazierte im vergangenen Jahr mit dem TuS durch die Vorrunde: Daniel Hoffmann.

Foto: Dietmar Wäsche

Der Bezirksligist und Ausrichter des Vorrundenturniers im Norden der Stadt TuS Harpen ist klarer Favorit für den Einzug in die Finalrunde.

In der Vorrundengruppe Nord wird am Sonntag ab 14.30 Uhr (Heinrich-von-Kleist-Schule) der Qualifikant für die Finalrunde ausgespielt. Ausrichter ist der Bezirksligist TuS Harpen. Trainer Ingo Bredenbröcker rechnet auch in diesem Jahr wieder mit einer gut besuchten Halle: „Wir sind ja schon lange Gast in dieser Halle und es war immer gut besucht. Deswegen gehe ich davon aus, dass es wieder so sein wird.“

Dass sich das Veranstaltungsteam gut präsentieren wird, steht für ihn außer Frage. „Damit man so ein Turnier auch stemmen kann, ist es natürlich wichtig, ein gutes Team hinter sich zu haben“, erklärt er und fährt fort: „Ich bin zwar kein Wirtschaftsexperte, aber ich denke, dass es sich für uns auch finanziell gesehen rentieren wird.“

Sportlich kann man die Harpener als einzigen Bezirksligisten getrost als Favoriten bezeichnen. Weitere Konkurrenten um das Ticket für die Finalrunde sind die A-Ligisten Union Bergen und BV Hiltrop, die B-Ligisten BW Grümerbaum und Vorwärts Kornharpen und aus der Kreisliga C Teutonia Riemke. Ingo Bredenbröcker versucht sich aber in Understatement: „Ich sehe uns zwar als Ranghöchsten, aber daraus die Favoritenrolle abzuleiten ist in der Halle schwierig. Auch unterklassige Teams können vier, fünf gute Hallenspieler stellen.“

Überraschungen sind immer möglich

Den Schritt in die Endrunde sieht er nicht als zwingend notwendig an. Ihm ist es wichtiger, dass seine Mannschaft sich gut präsentiert: „Es kommt immer darauf an, wie ein eventuelles Ausscheiden zustande kommt. Wenn ein anderes Team einfach besser war, dann wäre das kein Problem. Ich möchte nur nicht, dass wir uns arrogant präsentieren.“

Markus Deutsch von Union Bergen glaubt dagegen, dass Harpen die Favoritenrolle nicht von sich weisen kann: „Sie sind Favorit - auch weil sie in den letzten zwei, drei Jahren schon gewinnen konnten.“ Ganz ausschließen möchte allerdings auch er eine Überraschung nicht. „Letztes Jahr hat sich ja Kornharpen beinahe qualifiziert. In der Halle hat eigentlich jede Mannschaft die gleiche Chance.“

Ähnlich sieht das Kornharpens Trainer Jan Schröter: „In der Halle ist alles möglich. Im letzten Jahr war es bei uns denkbar knapp. Im ersten Spiel haben wir gegen Harpen 0:7 verloren. Danach konnten wir jedes Spiel gewinnen. Am Ende fehlte uns nur ein Punkt.“ Schröter hofft, dass sich sein Team ordentlich präsentieren kann. „Wir möchten gegen jeden Gegner unser Bestes geben, egal in welcher Liga er spielt“, sagt er. „Und falls sich die Möglichkeit auftut, möchten wir auch etwas holen.“

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