Wasserball

Blau-Weiß Bochum will gegen Hamburg den Bann brechen

Kehrt ins Team zurück: Vivian Hohenstein ist wieder fit und soll Bochums Wasserballerinnen helfen, gegen Hamburg zu gewinnen. Foto:Klaus Pollkläsener / FUNKE Foto Services

Kehrt ins Team zurück: Vivian Hohenstein ist wieder fit und soll Bochums Wasserballerinnen helfen, gegen Hamburg zu gewinnen. Foto:Klaus Pollkläsener / FUNKE Foto Services

Bochum.   Vier Spiele, vier Niederlagen. Das ist die Saisonbilanz von Blau-Weiß Bochum gegen Hamburg. Die Wasserballerinnen wollen den Bann brechen.

Viermal hat Blau-Weiß Bochum gegen den ETV Hamburg gespielt in dieser Saison. Zweimal in der Hauptrunde der Bundesliga. Einmal im Pokal. Und einmal im Hinspiel der Platzierungsrunde, der so genannten Play-Downs. Und in allen vier Partien setzte sich Hamburg, eigentlich ein Gegner auf Augenhöhe, gegen die Bochumer Wasserballerinnen durch.

Es gibt viel gutzumachen.

„Unser Ziel ist es, am Samstag und möglichst auch am Sonntag zu gewinnen. Hop oder top“, sagt Trainer Frank Schumacher. Am Samstag wird die zweite Partie der „best-of-three“-Serie angepfiffen, um 18 Uhr im heimischen Wiesentalbad. Gewinnt Blau-Weiß, folgt am Sonntag um 16 Uhr die entscheidende Partie, wiederum im Bochumer Freibad. Für den Sieger geht es weiter mit den Spielen um Platz fünf gegen Chemnitz, zunächst zuhause am 26. Mai, eine Woche später in Chemnitz. Für den Verlierer ist die Saison als Tabellensiebter beendet. Absteigen kann aber niemand mehr.

Fast jeden Tag geht es zum Training ins Freibad

Dennoch: Es geht um das gute Gefühl, eine zumindest ordentliche Saison gut ausklingen zu lassen, es geht ums Prestige auf hohem Wasserball-Niveau. Und deshalb lassen Frank Schumacher und sein Team die Zügel keinesfalls schleifen: Montag, Mittwoch, Donnerstag und Freitag bat er zum Training ins Freibad, Samstag und idealerweise auch Sonntag steigen die Partien.

„Wir wollen alles versuchen, uns besser zu präsentieren“, sagt Schumacher und ist durchaus optimistisch. Im ersten Spiel am vergangenen Samstag setzte es in Hamburg eine 6:16-Niederlage nach einem 4:5 zur Pause. „So hoch dürfen wir nicht verlieren. Die ersten beiden Viertel waren gut, aber danach sind wir eingebrochen“, sagt Schumacher. Dennoch: „Die Stimmung ist gut bei uns. Wir wollen noch einmal alles geben.“

Zwei Leistungsträgerinnen kehren zurück

Der Heimvorteil im Freibad spricht für die Bochumerinnen, denn Hamburg trainiert fast nur in der Halle. Zudem kehren mit Vivian Hohenstein und Carla Camps zwei Leistungsträgerinnen zurück, die in Hamburg krankheitsbedingt gefehlt hatten. Weiterhin setzt der Trainer, auch mit Blick auf die kommende Saison, auf vier Juniorinnen. Schumacher: „Ich hoffe, dass unser Plan aufgeht.“

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