Endrunde - Sparkassen-Masters

DJK Wattenscheid peilt bei Finale der Reserveteams Triple an

Bochum.  Mit den Spielen der Reserveteams beginnt die Endrunde der Sparkassen-Masters am Freitag. Start ist am Freitag um 17 Uhr in der Rundsporthalle.

Dass die Reserve der DJK Wattenscheid die Endrunde der Bochumer Hallenmeisterschaften erreicht, ist an sich nicht neues. So spannend, wie am vergangenen Sonntag hatten es die Wattenscheider in den vergangenen Jahren aber selten gemacht. Sowohl im Halbfinale, als auch im Endspiel der Vorrunde, fiel die Entscheidung erst im Neunmeterschießen.

Insbesondere das Finale gegen die Zweitvertretung von Wattenscheid 08 hätte nicht spannender sein können. Die DJK führte bereits 2:0, doch 08 drehte die Partie. DJK tat es ihnen gleich, musste kurz vor dem Schlusspfiff aber noch den Ausgleich zum 4:4 hinnehmen. Vom Punkt bewies die DJK aber erneut Nervenstärke und sicherte sich damit die Teilnahme an der Endrunde am Freitag (17. Januar, ab 17 Uhr, Rundsporthalle Bochum).

Dabei soll es aber nicht bleiben. „Wir wollen auch bei der Finalrunde wieder dabei sein“, sagt DJK-Trainer Martin Sonntag. Er schätze die Gruppe zwar ausgeglichen ein, sei aber trotz dessen optimistisch. „Die Teams sind zwar tendenziell etwas spielstärker als wir, in der Halle lag uns das bisher aber immer besser, als Mannschaften, die sehr defensiv agieren, deswegen rechnen wir uns am Freitag gute Chancen aus.“

Kapitän Brauckmann wieder mit an Bord

Zurückgreifen kann der Trainer dann auch wieder auf seinen Kapitän Kevin Brauckmann. Der Schlussmann der Wattenscheider hatte nach fünfmonatiger Verletzungspause am vergangenen Sonntag sein Comeback gegeben und gleich seinen Stellenwert für das Team untermauert: Mit drei gehaltenen Neunmetern trug Brauckmann maßgeblich zum Vorrundensieg der DJK bei.

Die Hoffnungen der Wattenscheider auf den Turniersieg sind naheliegend. Sie sind der amtierende Hallenmeister der Reservemannschaften, im Vorjahr gelang bereits die Titelverteidigung. Seit wettbewerbsübergreifend zwei Jahren ist das Team nun schon ungeschlagen. Wenn es nach Sonntag geht, könne das noch eine Weile so bleiben. Er hofft am Freitag auf einen ähnlich starken Rückhalt wie in der Vorrunde: „Letzte Woche waren wirklich alle Spieler vor Ort, die nicht krank oder im Urlaub waren, auch wenn ja nicht alle nominiert werden konnten. Dieser Zusammenhalt ist super wichtig für uns. Wir hoffen, dass auch dieses Mal viele Leute kommen, um uns zu unterstützen.“

Unter der Woche wurde dafür bereits kräftig die Werbetrommel gerührt. Auf der Facebook-Seite des Vereins veröffentlichten die Grün-Weißen einen Aufruf an alle Anhänger, geschlossen in grün gekleidet zur Endrunde zur erscheinen, um ein einheitliches Bild abzugeben.

Weitmar 45 will Favoritenrolle gerecht werden

Ein Team, das DJK an der erneuten Titelverteidigung hindern will, ist die Reserve von Weitmar 45. Das Team von Trainer Dennis Knobel untermauerte seine Titelambitionen in der Vorrunde eindrucksvoll. Mit 35:2 Toren zog Weitmar ungeschlagen in die Endrunde ein. „Wir sind selbstbewusst genug zu wissen, dass wir der Favorit sind und wollen diese Rolle auch annehmen“, so Knobel.

Auch er blickt bereits auf den Finaltag am Sonntag, wo die Durststrecke der letzten Jahre beendet werden soll, der Turniersieg ist das klare Ziel. Unterschätzen wolle er die Gegner am Freitag aber trotz dessen nicht. „In der Halle ist es etwas komplett anderes, da fällt es schwer einzuschätzen, wie stark die Gegner sind. Wenn man sich die Tabellen aus dem normalen Ligabetrieb anschaut und mit den Ergebnissen aus der Halle vergleicht, wird das ja auch deutlich.“

Einen Wunschgegner hat Knobel dann aber doch. Der Trainer hoffe auf eine Neuauflage des Endspiels aus dem letzten Jahr. Damals gelang es DJK, dem Favoriten aus Weitmar einen Strich durch die Rechnung zu machen. „Wenn wir es ins Finale schaffen, wäre DJK unser Wunschgegner. Das wäre eine schöne Geschichte, wobei wir natürlich hoffen, dass es uns dann mal wieder gelingt, das Turnier auch zu gewinnen.“

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