Wahl zur Castrop-Rauxeler Fußballelf des Jahres

Wählen Sie das Team des Jahres

Castrop-Rauxel.  „Bum bum Musti“, „der Kapitano“ oder der „Pitbull“: Wer schafft es in die Castrop-Rauxeler Fußballelf des Jahres? Aus einem Kader von 34 Spielern, den 17 Trainer zusammengestellt haben, wählt Castrop-Rauxel jetzt elf Spieler. Wir stellen jeden Kandidaten einzeln vor. Stimmen Sie ab!

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Hier lesen Sie mehr über die Idee und die Kriterien für das Voting.

Die Nominierten im Tor:

Daniel Schultz (FC Frohlinde I): „Daniel hat uns in der Bezirksliga schon als Torwart gerettet“, sagt Trainer Michael Wurst. „Er ist aus meiner Sicht auch der beste Landesliga-Torwart. Er hat uns 15 bis 20 Punkte festgehalten. Nur in drei Spielen stand er uns nicht zur Verfügung – einmal beruflich verhindert in einem Spiel unter der Woche, einmal verletzt – und einmal wollten wir Tim Lüchtemeier einsetzen.“Carlos Frecker (TuS Henrichenburg): „Er war mit seinen starken Leistungen ein super Rückhalt, hat immer eine positive Stimmung verbreitet“, sagt Spielertrainer Christian Grum. Und was ihn auch auszeichnet: „Er hat eine Bierprämie für den Klassenerhalt ausgelobt. Das kam gut an beim Team“, so Grum.Kevin Foltmann (Eintracht Ickern): „Ihn zeichnet seine Reaktionsschnelligkeit aus“, sagt Trainer Erkan Gül. Zudem habe er im Verlauf der zurückliegenden Spielzeit immer mehr seine Vorderleute dirigiert und war stets fester Bestandteil des Aufbauspieles- Er gilt als fußballerisch gut für einen Keeper.

Die Nominierten in der Abwehr:

Devin Helmig (SG Castrop): „Er ist einfach der kompletteste Abwehrspieler der Liga“, sagt Coach Dennis Hasecke, und meint damit „in der Luft und am Boden“. Fußballerisch bringe er alles mit.Lennart Reichel (FC Frohlinde II): Der „Kapitano“, so sein Trainer Jimmy Thimm. „Ich habe Lennart für alle völlig unerwartet zu Beginn der Saison ein schweres Amt auferlegt“, sagt der Coach. Er beerbte den langjährigen gestandenen Kapitän Sven Klaus, der die Mannschaft zum verdienten Aufstieg in die Kreisliga A geführt hatte. Und? „Er hatte anfangs noch Probleme, sich dieser Rolle anzunehmen und damit klar zu kommen, was es heißt, Kapitän zu sein. Er überzeugte aber nicht nur als Kapitän auf dem Platz, sondern ist zudem ein sehr guter Innenverteidiger“, sagt Thimm über Reichel: Im Zweikampf sei es sehr schwer, an ihm vorbei zu kommen, in der Luft sei er kaum zu schlagen – „und er ist zudem unser zweitgefährlichster Torschütze“.Dietmar Gaida (SuS Merklinde): „Er ist Ü40“, sagt sein Trainer Olaf Senking im O-Ton, „aber räumt mit seiner jahrelangen Erfahrung vieles weg.“ Zudem sei er trotz des Alters einer der trainingsfleißigsten aus der Truppe – „und liefert konstante Leistungen ohne große Schwankungen ab“.Robin Budde (Arminia Ickern): Den Innenverteidiger bezeichnet sein Trainer Patrick Stich als „ganz starken Rückhalt in der Defensive“. Sein Spiel und seine Präsenz sei fürs Team enorm wichtig. „Wenn er nicht dabei war, haben wir hinten immer geschwommen. Er ist der beste Neuzugang in meiner Laufbahn bei Arminia Ickern – und menschlich ein Riesen- Typ!“Timo Drieselmann (SuS Pöppinghausen): Er ist für Trainer Torsten Heermann derjenige beim B-Liga-Absteiger, der bei Einsatzbereitschaft und Trainingsbeteiligung vorne weggeht. Er bringe zudem viel fußballerische Qualität mit, mit der er sich nach der Ansicht seines Trainers auch in deutlich höheren Ligen behaupten könnte. Zudem bewies er im Saisonverlauf seine Flexibilität, als er aufgrund von Personalengpässen von seiner Stammposition im zentralen Mittelfeld (Sechser) in die Innenverteidigung rückte.Sefa Bal (Eintracht Ickern): Für Trainer Erkan Gül ist der Innenverteidiger ein unverzichtbarer Teil der Eintracht-Hintermannschaft. „Er hat fast alle Spiele absolviert und dabei viel Sicherheit und Ruhe ausgestrahlt“, so Gül weiter – „und ist zudem auch noch ein abgeklärter Zweikämpfer.“Sven Stypers (Wacker Obercastrop II): Der Ü30-Routinier, Innenverteidiger und Kapitän des B-Ligisten führt mit seiner Erfahrung das Team an. „Er hat ein gutes Stellungsspiel, mit dem er viele Situationen bereinigen kann, bevor es richtig brenzlig wird“, findet Trainer Christian Heyn.Alexej Jakowlaw (SG Castrop II): „Es ist ein Vereinsurgestein und unser Kapitän. In einer Mannschaft mit hoher Fluktuation war er eine der Konstanten. Er hat es sich alleine deswegen schon verdient“, sagt Trainer Andreas Lauer. Zudem lieferte Jakowlaw über die gesamte Spielzeit konstante Leistungen ab.Jendrick Bäcker (Victoria Habinghorst): Für Trainer Michale Boschella hat der Verteidiger „durch seine hohe Trainingsbeteiligung sehr viel aufgesaugt“. Und das setzte er seiner Einschätzung nach im Spiel auch um.Dennis Karow (TuS Henrichenburg II): Der Außenverteidiger ist der Kapitän der Mannschaft. „Er besticht durch einen sehr guten Fitnesszustand“, sagt Henrichenburgs Trainer Michael Skala über ihn.

Die Nominierten im Mittelfeld:

Bastian Fritsch (SV Wacker Obercastrop): „Er hat gerade in der Rückrunde als Führungsspieler wichtige Impulse gesetzt“, sagt Trainer Aytac Uzunoglu. „Er ist ein wichtiges Sprachrohr und Stabilisator für die Mannschaft.“Abdelghani Habri (Spvg Schwerin): Der Offensivmann war Dreh- und Angelpunkt des Schweriner Spiels in der Bezirksliga. „Er überzeugt zudem durch seinen Einsatz sowie Spielwitz“, findet Trainer Marco Gruszka.Raphael Rupieper (SG Castrop): Der Mann für die rechte Außenbahn im Mittelfeld im Bezirksligateam der SG. „Ein mentales Monster“, sagt Dennis Hasecke, sein Trainer. Er sei „sehr zweikampfstark und einfach ein Leader“.Matthias Salloch (FC Frohlinde II): „Viele meiner Kritiker haben ‚Matze‘ als linker oder Innenverteidiger gesehen“, sagt sein Trainer Jimmy Thimm. „Aber Matze ist einer der besten Sechser in Castrop-Rauxel und ich habe mich bewusst dazu entschieden, den einen oder anderen Spieler auf dieser Position zu opfern. Mit dem Ziel, das beste aus dem Team herauszukitzeln.“ Salloch sei mit seiner Ruhe am Ball, seiner defensiven Zweikampfstärke und seiner fußballerischen Intelligenz unverzichtbar für den A-Ligisten. Thimm: „Als Mensch und als Sportler ist er nicht aus der „Mannschaft des Jahres wegzudenken.“Sebastian Cyganek (SuS Merklinde): Er spielt auf der Sechs oder auch den etwas offensiveren Part. Trainer Olaf Senking sagt: „Er ist zweikampfstark, wendig, dribbelstark und ballsicher.“Emir Alic (Arminia Ickern): „Er hat den größten Sprung von allen gemacht“, sagt Trainer Patrick Stich über seinen zentralen Offensiven. Alic sei eine feste Größe hinter den Spitzen, torgefährlich – und er setze seine Mitspieler perfekt in Szene. „Er begleitet mich seit der D-Jugend“, so Stich – dadurch sei eine ganz besondere Beziehung zu diesem Jungen entstanden.Bagdad Ballout (FC Castrop-Rauxel): Er spielt im zentralen Mittelfeld und ist für Trainer Robert Ayensu-Ayisi der defensive Dirigent. Er habe eine gute Spieleröffnung, weswegen er auch oft von seinen Mitspieler gesucht werde. Durch seine Kopfballstärke sorge er für viele Ballgewinne und sichere die Lufthoheit im Mittelfeld.Stefan Zegar (SuS Pöppinghausen): „Er ist mit seinen 40 Jahren der Oldie des Teams, aber durch seine enorme Erfahrung und die fußballerische Qualität immer noch sehr wichtig für das Team“, findet Trainer Torsten Heermann. Meist war er der Mann fürs zentrale Mittelfeld.Corc Bahcecioglu (SF Habinghorst/Dingen): „Er ist nicht nur ein Vorbild für jeden unserer Spieler“, sagt Trainer Ilker Bahcecioglu, „sondern auch noch unser wichtiger Sechser. Er hält die Defensive zusammen und den Offensiven den Rücken frei. Ein echter Anführer und Wadenbeißer, nicht umsonst trägt er den Spitznamen ‚Pitbull‘.“ Er habe selten einen Spieler gesehen, der sich mit einem riesen Lächeln und viel Freude sich in jedem Zweikampf stürzt wie der Kapitän.Sven Fabricius (Wacker Obercastrop II): Direkt in seinem ersten Seniorenjahr etablierte sich der Youngster in der ersten Elf des Kreisliga-B-Teams. „Er besticht durch seine gute Technik sowie Ballbehandlung und hat einen präzisen Schuss“, sagt Trainer Christian Heyn über seinen Schützling.Thomas Bragin (VfB Habinghorst): Weil er in dieser Saison „mal gezeigt hat, wozu er auch in jungen Jahren fähig sein kann“, sagt Trainer Marc Olschewski zur Begründung für seine Nominierung – mit einer Einschränkung: „Wenn er sich auf seine eigene Stärke besinnt...Niklas Hartmann (SG Castrop II): Der vor dem Tor eiskalte Hartmann absolvierte zwar verletzungsbedingt nur 15 Saisonspiele, traf dafür aber in jedem Spiel. „15 Treffer sind für einen Spieler, der bei einem Verein kickt, der sich in den unteren Tabellengefilden tummelt, eine nicht so schlechte Ausbeute“, urteilt Trainer Andreas Lauer.Kaya Werner (Victoria Habinghorst): Er ist Kapitän und Allrounder, also einer für alle Positionen in der taktischen Planung von Trainer Michael Boschella. „Ein Vorbild!“, sagt er. „Er konnte die Mannschaft immer wieder mitreißen.“

Die Nominierten im Angriff:

Dietrich Liskunov (FC Frohlinde): „Didi hat eine Mega-Entwicklung gemacht in diesem Jahr“, sagt Trainer Michael Wurst. „Es spricht für sich, dass er 21 Saisontore hat, wobei kein einziger Standard dabei war. Er hat einen Riesensprung gemacht und war maßgeblich beteiligt, dass wir die Klasse gehalten haben. Er entwickelt sich zu einem richtigen Eckpfeiler und hat das damit verdient. Er spielt auf der offensiven Außenbahn, in den vergangenen Wochen dann vor allem zentraler. Er hat viele entscheidende Tore erzielt. Ist auch noch ein junger Kerl, und kann sich sicher noch für höhere Aufgaben empfehlen.“Elvis Shala (SV Wacker Obercastrop): Der Top-Torjäger seiner Mannschaft mit 28 Toren. Trainer Aytac Uzunoglu sagt: „Er ist ein exzellenter Individualist, hat es aber auch im Laufe der Saison immer besser verstanden, mannschaftstaktisch zu agieren.“ Zudem sei er als Typ sehr beliebt in der Mannschaft. „Er ist mit seinen Geschichten ein belebendes Element.“Martin Kapitza (Spvg Schwerin): „Weil er einfach immer 120 Prozent gibt“, sagt Trainer Marco Gruszka. Er schieße die wichtigen Tore und treibe die Mannschaft nach vorne. „Man kann sich immer auf ihn verlassen, wenn er spielt“, so sein Coach.Jonas Drees (TuS Henrichenburg): Der Linksaußen war unglaublich laufstark in der vergangenen Saison, bester Torschütze des Teams (10) – und hat laut Spielertrainer Christian Grum von allen Akteuren den mit größten Schritt nach vorne gemacht.Dennis Teuber (VfB Habinghorst): Der Stürmer des B-Ligisten hat 43 Tore erzielt – „Er gehört einfach aufgrund seiner Tore da hinein“, sagt sein Spielertrainer Marc Olschewski.Sebastian Purchla (FC Castrop-Rauxel): Die 63-Tore-Maschine des Teams. „Ihn zeichnet seine Schnelligkeit, seine Abschlussstärke und seine Flexibilität aus“, sagt Trainer Robert Ayensu-Ayisi. Purchla agierte im Saisonverlauf sowohl als zentraler Stürmer als auch als rechter Flügelstürmer.Mustafa Ertürk (SF Habinghorst/Dingen): „Unser bum bum Musti“, sagt Trainer Ilker Bahcecioglu. „Er hat mit dem einen oder anderen Tor aus unmöglichen Entfernungen oder Positionen nicht nur uns ins Staunen gebracht. Seine Torgefahr fängt ab 25 Metern an, alles andere ist zu nah. Ob ruhender Ball oder aus dem Spiel heraus: Sein rechter Fuß ist eine Waffe.“Marius Aschenbach (TuS Henrichenburg II): Er ist mit acht Toren der beste Torschütze des TuS II. „In der Luft ist er sehr stark“, sagt sein Trainer Michael Skala über ihn.

Die Nominierten auf der Trainerposition:

Robert Ayensu-Ayisi (FC Castrop-Rauxel): Seitdem er Trainer des FC ist, läuft es. Zwei Aufstiege in Folge, zuletzt in die Kreisliga A, eine starke Leistung unter seiner Regie. Die Mannschaft verkörpert das, was er als Trainer ausstrahlt: taktische Disziplin und ein bescheidenes Auftreten. Der Vorsitzende Uwe Blase sagt über ihn: „Er ist ein Stück weit fußballverrückt.“Aytac Uzunoglu (SV Wacker Obercastrop): Mehmet Scholl verschmähte die neue Generation der Laptop-Trainer. Auch Aytac Uzunoglu dürfte sich angegriffen gefühlt haben. Ihm wird ein hoher Sachverstand attestiert, zudem gilt er als Taktikgenie. Kein Wunder, dass er mit dem SV Wacker in die Landesliga aufgestiegen ist.Jimmy Thimm (FC Frohlinde II): Er ist sehr nah an der Mannschaft – kein Wunder, hat er doch gefühlt gestern noch selbst gespielt. Sein großes Plus: Jimmy Thimm ist auf Augenhöhe mit seinen Spielern. Und zudem ein guter Motivator, was er vor allem in der Rückrunde bewies, in der sein Team eine beachtliche Aufholjagd hinlegte und sich den Kreisliga-A-Klassenverbleib sicherte.Stefan Hoffmann/Michael Wurst (FC Frohlinde): Aus diesem Duo kann man niemanden hervorheben. Stefan Hoffmann ist der Taktiker, der als Spielertrainer aus der Defensive heraus auch auf dem Platz die Anweisungen gibt. Michael Wurst stand in der vergangenen Spielzeit vermehrt an der Seitenlinie und motivierte sein Team immer wieder – mit Erfolg, denn der FCF schaffte letztlich den Klassenverbleib in der Landesliga.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Auch interessant
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben
    Aus der Rubrik