Volleyball

Abstieg besiegelt! Dinslaken muss zurück in die Bezirksliga

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Waldemar Uherek schuat skeptisch drein, aber seine Hünxer Damen machten ein gutes Spiel.

Waldemar Uherek schuat skeptisch drein, aber seine Hünxer Damen machten ein gutes Spiel.

Foto: Markus Joosten

Dinslaken/Voerde/Hünxe.   Die Volleyballerinnen des MTV Rheinwacht können die Landesliga nach dem 0:3 gegen Osterfeld nicht mehr halten. Rückschlag für Voerder Herren.

Der Nächste, bitte! Den dritten 3:0-Sieg in Folge feierten die Volleyballerinnen des STV Hünxe in der Verbandsliga: Den VC Borbeck II schlugen sie in der heimischen Halle glatt in drei Sätzen mit 25:10, 30:28, 25:20. Umso bemerkenswerter war der Erfolg, da Borbeck eine Woche zuvor den bislang ungeschlagenen Tabellenersten geschlagen hatte und mit einer gehörigen Portion Selbstvertrauen in das Match ging. Doch bereits im ersten Satz waren die Hünxerinnen überlegen, indem sie von Anfang an dominierten. Zuerst traten noch einige Angabenfehler auf und die Spielerinnen mussten in das Spiel finden, doch der erste Satz ging klar an Hünxe.

Der zweite Satz war nicht mehr so deutlich. Borbeck kämpfte sich immer wieder heran und lag zeitweise sogar vorne. Beide Mannschaften kämpfen um jeden Punkt, aber die Heimmannschaft hatte schlussendlich den stärkeren Willen. Und mit den Fans im Rücken, die ordentlich Stimmung machten und die Mannschaft anspornten, noch einmal alles zu geben, gewann der STV auch den letzten Satz. Nach der bislang durchwachsenen Saison wissen Spielerinnen und Trainerstab mittlerweile, was möglich ist. Alle Spielerinnen zeigten eine gute Leistung, die sie auch in den kommenden Spielen abrufen und zeigen wollen.

STV: Hasel, Lang, Lünenstraß, Dittrich, Haas, Kleine, Olstowski,Walbrodt, Hüttermann, Medved, Beck, Weyck.

Wieder auf einem Abstiegsplatz steht der TV Voerde. Während der direkte Konkurrent aus Solingen einen Zähler holte, verlor der Aufsteiger aus Voerde mit 0:3 (14:25, 15:25, 23:25) gegen den SV Wipperfürth. Erneut unterliefen dem TVV viel zu viele individuelle Fehler – so war das Team chancenlos gegen einen solide agierenden Kontrahenten. In den ersten beiden Durchgängen ließ Voerde auch das nötige Engagement vermissen, erst im dritten Satz war das Team von Torsten Mittendorf ein ebenbürtiger Gegner. Das Match ging bezeichnenderweise beim Stand von 24:23 für Wipperfürth durch eine Fehlaufgabe verloren.

TVV: van Kamp, vom Schemm, Overländer, Prall, Menzel, Brandes, Zollenkopf, Herzog, Lehmann, Stolte.

Die Voerder Damen erfüllten dagegen ihre Pflichtaufgabe beim ungefährdeten 3:0 (25:20, 25:18, 25:20)-Sieg über den TV Sevelen. Dabei brauchten die Voerderinnen im ersten Satz noch ein wenig Zeit, um ins Spiel zu finden und verschenkten einige Punkte. Als der Rhythmus schließlich gefunden war, lief es ganz ordentlich.

TVV: Feierabend, Hesselmann, Heuberg, Jakobs, Kampen, Krüßmann, Porsch, Römer, Reinhard.

Nun geht auch rechnerisch nichts mehr: Nach der 0:3 (10:25, 22:25, 8:25)-Niederlage gegen Spitzenreiter TB Osterfeld müssen die Damen des MTV Rheinwacht Dinslaken nach zwei Jahren in der Landesliga wieder für die Bezirksliga planen. Trainer Matthias Wichmann standen für die Herkulesaufgabe gegen den Tabellenführer nur acht Spielerinnen zur Verfügung. Die Diagonalspielerinnen Johanna Gervers und Julia Kalwak teilten sich notgedrungen die Außenangreiferposition, ohne Libera wurden in der Abwehr auch die Mittelblockerinnen vor unlösbare Aufgaben gestellt.

Nach deutlich verlorenem ersten Durchgang erwachte zwar der Kampfgeist beim MTV, doch eine überraschende 13:10-Führung konnte der Außenseiter nicht lange halten. Vom Aufbäumen im zweiten Satz war in Abschnitt drei dann nicht mehr viel zu sehen. Der MTV muss sich nach dieser bislang sieglosen Saison leider zurecht wieder aus der Landesliga verabschieden”, erklärte die enttäuschte Kapitänin Julia Kalwak nach der Partie. Viermal darf Dinslaken nun noch in der Landesliga antreten, am Karnevalswochenende ist aber erst einmal spielfrei.

MTV: Gervers, Gramstedt, Kalwak, Luczak, Melten, Soboll, Stöckhert, Weiand.

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