Juniorenhandball

Bei JSG-Teams scheitern an Regionalliga-Qualifikation

Maurice Gebert verpasste mit der A-Jugend der JSG Hiesfeld/Aldenrade die Regionalliga.

Maurice Gebert verpasste mit der A-Jugend der JSG Hiesfeld/Aldenrade die Regionalliga.

Foto: Lars Fröhlich

Die A- und B-Jugendmannschaften der JSG Hiesfeld/Aldenrade werden in der neuen Saison nicht in der Handball-Regionalliga auflaufen.

Die Ziele für die kommende Spielzeit waren hoch gesteckt. Nach dem ordentlichen Abschneiden der A- und B-Junioren in der Handball-Regionalliga hatten sich die Verantwortlichen auch für die kommende Spielzeit vorgenommen, wieder zwei Mannschaften in die Spielklasse zu bringen. Die Ernüchterung kam am vergangenen Wochenende, als sowohl die A-Jugend, als auch die B-Jugend den Sprung in die Regionalliga verpassten.

Beide Nachwuchsmannschaften der JSG Hiesfeld/Aldenrade müssen jetzt bis Juni trainieren, um dann an der Oberliga-Qualifikation teilzunehmen. „Wir sind mit vielen Spielern aus dem jungen Jahrgang angetreten, die Regionalliga wäre eine hohe Spielklasse gewesen, dennoch hätten wir das gern geschafft“, fasste Kirstin Koch, Trainerin der B-Jugend zusammen.

Defizite in Angriff und Abwehr

Die B-Junioren der JSG belegten mit nur einem Zähler den letzten Platz in der Abschlusstabelle. Der Start gegen den TV Aldekerk ging mit einer 5:11-Niederlage in die Hose. Beim 10:10-Unentschieden gegen den TV Korschenbroich war die JSG ebenfalls deutlich mehr drin, aber sowohl im Angriff als auch in der Abwehr tat sich das Team schwer. In den letzten beiden Spielen gegen die SSG/HSV Wuppertal (10:13) und den HC Düsseldorf (11:14) zeigten die Spieler eine Steigerung, konnten aber auch dort nichts mitnehmen.

Ähnlich lief es bei den A-Junioren der JSG Hiesfeld/Aldenrade, die seit kurzem wieder unter der Leitung von Holger Kulinski spielen. In einer Gruppe bestehend aus vier Mannschaften belegte die JSG am Ende den letzten Platz.

Schon zum Auftakt gab es eine deutliche 4:10-Niederlage gegen den ASV Süchteln. Zwar leicht verbessert, aber dennoch nicht erfolgreich präsentierte sich die Kulinski-Sieben gegen die Zweitvertretung der DJK Adler Königshof, hier unterlag die JSG mit 5:8. Im letzten Spiel, als es um nichts mehr ging, wurde dann aber überraschend der spätere Sieger TV Ratingen mit 8:6 geschlagen.

Übungsleiter Kulinski fasste nach dem enttäuschenden Turniertag zusammen: „Bei einer Spielzeit von 20 Minuten musst du von Beginn an da sein. Fehler sind schwer auszubügeln. Ich hatte den Eindruck, dass die Mannschaft mit dem Druck, den ein solches Turnier mit sich bringt, nicht umgehen konnte. Wir müssen hoffen, dass uns beim Oberliga-Turnier eine bessere Leistung gelingt.“

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