Handball-Oberliga

Christ fehlte bei der HSG Hiesfeld/Aldenrade die Einstellung

Mit der Einstellung seiner Spieler war Trainer Stephan Christ (M.) in der Partie der HSG Hiesfeld/Aldenrade beim Bergischen HC II nicht einverstanden. Am Ende stand eine verdiente Niederlage zu Buche.

Mit der Einstellung seiner Spieler war Trainer Stephan Christ (M.) in der Partie der HSG Hiesfeld/Aldenrade beim Bergischen HC II nicht einverstanden. Am Ende stand eine verdiente Niederlage zu Buche.

Foto: Heiko Kempken / FUNKE Foto Services

Dinslaken.  Nach dem erfolgreichen Start in die Saison kassierten die Oberliga-Handballer der HSG Hiesfeld/Aldenrade ihren ersten Dämpfer.

Nach dem erfolgreichen Start in die Saison kassierten die Oberliga-Handballer der HSG Hiesfeld/Aldenrade ihren ersten Dämpfer. Bei der Zweitvertretung des Bergischen HC unterlag die Mannschaft von Trainer Stephan Christ mit 24:30 (13:16) und ließ dabei über weite Strecken die richtige Einstellung und Kampfgeist vermissen.

Dabei erwischten die Gäste den besseren Start, deckten hinten gut und gingen nach acht Minuten mit 6:3 in Führung. Daraufhin schalteten die Gastgeber jedoch einen Gang hoch und die HSG gefühlt zwei Gänge runter, so dass der BHC II die Begegnung nach knapp zwanzig Minuten erstmals drehte und mit 10:9 in Führung ging.

Im weiteren Verlauf der ersten Hälfte schafften es die Hiesfelder, die personell nicht ganz sorgenfrei und mit angeschlagenem Kader in die Partie gingen, nicht, zu ihrem gewohnten Spiel zu finden und wirkten teilweise unmotiviert. Mit 13:16 ging es in die Halbzeit.

Nicht zur gewohnten Form gefunden

Bereits fünf Minuten nach dem Wiederanpfiff setzte sich der Verbandsliga-Aufsteiger mit 21:14 ab und nahm der HSG den Wind aus den Segeln. Auch nach dem Sieben-Tore-Rückstand schaffte es die Mannschaft nicht, zu ihrer gewohnten Form zu finden, und hatte nicht viel entgegenzusetzen. Die Gastgeber spielten die Führung gekonnt aus, lediglich Torwart Adrian Schnier hielt seine Mannschaft lange im Spiel und verhinderte die frühe Entscheidung.

Nach der Partie stand der Grund für die Niederlage in den Augen des Trainers schnell fest: „Wir sind nicht den nötigen Schritt mehr gegangen, um hier zu bestehen. Es war nicht die taktische Leistung, die nicht stimmte, sondern die Einstellung.“

„Unser Spiel ist darauf ausgelegt, schnell umzuschalten und über die gesamte Partie ein hohes Tempo zu gehen. Wenn wir das nicht schaffen und die kämpferische Leistung nicht stimmt, dann brauchen wir uns am Ende nicht zu wundern, dass wir verlieren“, ergänzte Christ: „Natürlich hätten wir gerne Punkte mitgenommen, aber es ist keine Katastrophe, beim BHC II zu verlieren. Das sind gut ausgebildete Spieler mit einer hohen individuellen Klasse, die über kurz oder lang in die Nordrheinliga aufsteigen wollen.“

Am Wochenende erwartet die HSG mit Borussia Mönchengladbach den Topfavoriten in Sachen Aufstieg. „Das wird natürlich ein Brett, aber wir sind in der Außenseiterrolle und haben nichts zu verlieren. Mit der richtigen kämpferischen Einstellung können wir die Gladbacher vielleicht ärgern“, so der Übungsleiter.

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