Volleyball

Das Oberliga-Abenteuer des STV Hünxe beginnt

Das Oberliga Team des STV Hünxe: (hinten v.l.) Marieke Frintrop, Jaqueline Höke, Rebecca Olstowski, Svenja Beck, Christin Weyck, Carina Streich, Trainer Konstantin Anthis, (vorne v.l.) Luisa Hüttermann, Lisa Haas, Sophia Gruhn, Sophie Weyck. Es fehlen: Kristin Hasel, Lisa Medved, Wiebke Lang, Rena Lünenstraß, Larissa Abel, Britta Alsdorf 

Das Oberliga Team des STV Hünxe: (hinten v.l.) Marieke Frintrop, Jaqueline Höke, Rebecca Olstowski, Svenja Beck, Christin Weyck, Carina Streich, Trainer Konstantin Anthis, (vorne v.l.) Luisa Hüttermann, Lisa Haas, Sophia Gruhn, Sophie Weyck. Es fehlen: Kristin Hasel, Lisa Medved, Wiebke Lang, Rena Lünenstraß, Larissa Abel, Britta Alsdorf 

Foto: STV Hünxe

Hünxe/Voerde.  Die Volleyballerinnen des STV Hünxe betreten nach dem Aufstieg in der Oberliga Neuland. Der Gegner aus Wachtberg ist unbekannt.

Was sie so in den kommenden Monaten erwartet, wissen sie selbst noch nicht genau. Fest steht nur, die Auswärtsfahrten werden für die Volleyballerinnen des STV Hünxe nach dem Aufstieg in die Oberliga deutlich länger. Am Samstag steht das erste Spiel um 17 Uhr beim SV Wachtberg in der Nähe von Königswinter an.

Der Auftakt ist dabei direkt ein Aufsteigerduell mit dem Verein aus dem Drachfelser Ländchen. Die sind sogar zweimal hintereinander aufgestiegen. Selbst Co-Trainerin Britta Alsdorf hat nicht mehr Informationen. „Der Gegner ist uns gänzlich unbekannt und nicht einzuschätzen. Das ist der Nachteil, wenn man das erste Mal in einer neuen Liga spielt“, so Alsdorf.

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Fest steht jedoch, dass die „Golddörflerinnen“ weiter an ihrem Saisonziel Klassenerhalt festhalten. Das hatte schon Abteilungsleiter Werner Grothe Ende Juni erklärt und Britta Alsdorf bekräftigt das nochmal: „Als Aufsteiger ist es nur unser Ziel, die Klasse möglichst früh zu halten. Wir wissen nicht, was uns erwartet, und betreten völliges Neuland“, so die Co-Trainerin. „Wir hoffen nur darauf, keine Fahrstuhlmannschaft zu werden.“

Gute Ergebnisse in der Vorbereitung

Helfen soll dabei der neue Trainer Konstantin Anthis, der zuletzt die Herren des Werdener TB trainierte. Aufstiegscoach Georg Bodt wechselte zum Zweitligisten BW Dingden. In der Vorbereitung lieferte der STV bereits gute Ergebnisse, vor kurzem konnten zwei Vorbereitungsturniere gewonnen werden. In einem Trainingsspiel gegen den Verbandsligisten BW Dingden II gewannen die Spielerinnen vier Sätze, berichtet Alsdorf. „Wir sind sehr zufrieden mit den vergangenen Wochen, auch unsere Mädels ziehen gut mit und schaffen mit einem Fitnesscoach gute konditionelle Grundlagen für die Saison.“

Für das Auftaktmatch stehen dem Trainerteam bis auf eine Spielerin, die wegen einer Hochzeit verhindert ist, die restlichen 14 Akteurinnen zur Verfügung. „Bislang haben wir keine Verletzten und hoffen auch, dass das so bleibt“, sagt Britta Alsdorf. „Auch die beiden Neuzugänge haben sich gut in die Mannschaft eingefunden.“ Damit meint sie die zweitligaerfahrene Larissa Abel (zuletzt Pause) sowie Marieke Frintrop, die vom Verbandsligisten DT Ronsdorf kam. Vorerst nicht mehr mit dabei sind auf Hünxer Seite Amelie Wefelnberg (Studium) und Christina Rakoczy (Babypause). Beide hätten wohl nichts dagegen, nach der Pause in der darauffolgenden Saison ebenfalls in der Oberliga angreifen zu können.

Breiter Kader für Voerder Damen

Angreifen will auch die erste Damenmannschaft des TV Voerde in der Landesliga. Nachdem der direkte Klassenerhalt geschafft wurde, startete das Team im Sommer die Vorbereitung mit ein paar Trainingsspielen auf eine weitere Saison in der Landesliga. Trainer Klaus Menner ist erneut an der Linie verantwortlich.

Ihm steht mit rund 20 Spielerinnen ein breiter Kader zur Verfügung, darunter auch drei Neuzugänge mit Svenja Preußer (Tusem Essen), Ines Missong und Idil Sert (beide TV Voerde Hobby-Mixed). Anna Gramstedt, Julia Kalwak und Nadine Löffler-Blonski werden nach ihrer Babypause im Laufe der Hinrunde zurückkehren. Zum Auftakt geht es am Sonntag um 16.15 Uhr in Reken gegen den RC Borken-Hoxfeld III.

Für die erste Herrenmannschaft des TV Voerde geht es dagegen vornehmlich darum, den Klassenerhalt zu sichern sowie die jüngeren Spieler an das Niveau der Landesliga 3 heranzuführen. Fünf Spieler mit einem Altersschnitt von 19 Jahren sind aus der „Dritten“ zum Team gestoßen. In der vergangenen Saison landete die Mannschaft auf dem fünften Platz.

In der selben Liga spielt auch die zweite Herrenmannschaft, die aufgestiegen sind. Das vereinsinterne Duell steigt dabei direkt zum Start am Samstag um 15 Uhr in der Mehrzweckhalle Voerde-Süd an der Steinstraße. Training und Coaching werden bei der „Ersten“ in Eigenregie innerhalb der Mannschaft übernommen.

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