Weitsprungwettbewerb

David Zeisel machte in Friedrichsfeld die großen Sprünge vor

David Zeisel von der SV 08/29 Friedrichsfeld stellte eine neue persönliche Bestleistung im Weitsprung auf.

David Zeisel von der SV 08/29 Friedrichsfeld stellte eine neue persönliche Bestleistung im Weitsprung auf.

Foto: Jochen Emde/Funke Foto Services / FUNKE Foto Services

Beim Dorffest in Friedrichsfeld traten Grundschüler unter dem Motto „Sport im Ort“ zum Weitsprung an. Für die Gesamtweite gab es eine Prämie.

Georg Schneider ist mit Begeisterung dabei. „Jetzt noch einmal kräftig anfeuern für die besten Springer“, heizt er das Publikum rund um den Friedrichfelder Park am Bürgerhaus ein. Die Mädchen und Jungen der Grundschule Friedrichsfeld werden von dem Applaus getragen. Beim Absprung sehen sie sich sogar an einer eigens dafür aufgestellten Videowand, bevor es in die Sandgrube geht. Auch das 17. „Sport im Ort“ hatte wieder jede Menge schaulustige Besucher und sorgte auch für neue Rekorde an der mobilen Weitsprungbahn.

So etwa die 1463,64 gesprungenen Meter, für die Hauptorganisator Georg Schneider mit seinen Sponsoren die Prämie auf 1500 Euro aufrundete. Oder Leichtathlet David Zeisel von der SV 08/29 Friedrichsfeld, dem es beim Showspringen gelang, seine persönliche Bestmarke von 5,97 Meter im dritten Sprung auf 6,37 Meter zu erhöhen.

„Das ist die Bahn, auf der schon so einige Rekorde ersprungen wurden. Aber es liegt, glaube ich, für alle Aktiven eher an der Atmosphäre, dass sie hier zu Höchstleistungen angetrieben werden. Wo hat man beim Weitsprung sonst so viele Zuschauer“, sagt Schneider, der vor 17 Jahren den Weitsprung in das Friedrichsfelder Dorffest integrierte.

Auch seit Jahren immer mit dabei ist Grundschul-Direktorin Ursula Frembgen-Bergmeier. Diesmal sperrt sie die Bahn mit einer roten Flagge, während der Sand wieder aufbereitet wird. „Für uns gehört es jetzt schon dazu, hier einmal im Jahr diese Veranstaltung zu besuchen. Die Kinder haben viel Freude daran, und mit dem ersprungenem Geld gibt es immer besondere Anschaffungen in der Schule“, erklärt Frembgen-Bergmeier.

Aufbau ab 7 Uhr morgens

Ganz neu mit dabei ist die eigene Videowand, die von Volker Mölleken betrieben wird und in Zusammenarbeit mit der Werbegemeinschaft Voerde aufgestellt wurde. „Manche Kinder sind davon so fasziniert, sich selbst auf der Leinwand zu sehen, dass sie am Anfang den Absprung vergessen haben. Die Idee hinter der Leinwand ist ganz einfach. Auf der einen Seite gibt es zwischen dem Springen mehr Werbefläche, und der Wettbewerb wird noch professioneller“, meint Mölleken.

Mit gut 20 Helfern war Georg Schneider am Sonntag seit 7 Uhr morgens mit dem Aufbauen beschäftigt sind. „Ich bin in diesem Jahr im Wettkampfteam und überwache die Ergebnisse. Das Wichtigste ist überhaupt für mich, dass die Kinder Spaß haben, und das ist auch in diesem Jahr wieder der Fall“, meint Sabrina Ritte, die zum Helferteam gehört. Insgesamt versuchten sich alle vier Jahrgangsklassen an dem Wettbewerb, insgesamt 150 Schüler und Schülerinnen. Für die Jahrgangsbesten gab es eine Siegerehrung, stilecht mit Livebildübertragung und Nationalhymne.

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