Fußball-Bezirksliga

Dinslaken 09 gewinnt gegen Bocholt nicht mehr als Erfahrung

Niklas Opriel (links) ackerte und mühte sich, aber ohne Erfolg.

Niklas Opriel (links) ackerte und mühte sich, aber ohne Erfolg.

Foto: Foto: Jochen Emde/Funke Foto Services

Dinslaken.  Der Dinslakener Bezirksligist verliert zum Auftakt gegen TuB mit 0:2, zeigt dabei aber schon einen deutlichen Aufwärtstrend. Zweimal blöd aufgelegt.

Zum Auftakt in der Fußball-Bezirksliga gab es für den SuS Dinslaken 09 auf der heimischen Anlage gegen TuB Bocholt eine 0:2 (0:0)-Niederlage. Der SuS 09 zeigte sich dabei allerdings schon in einer deutlich besseren Form als noch zuletzt in den Testspielen.

Geschlossenes Verteidigen und auch hohes Anlaufen funktionierten gerade in der ersten Halbzeit gut, und so war es auch kein Wunder, dass den Gastgebern die ersten Chancen gehörten. In der siebten Spielminute war es Jan Bongartz, der nach einem halbhohen Anspiel den Ball nicht richtig verarbeiten konnte. In der 14. Spielminute hoben schon einige der SuS-Spieler jubelnd die Arme in die Höhe, doch der Schiedsrichter wertete das Einschieben von Bongartz als ein Abseitstor.

Grune pariert stark

Aber auch die Gäste kamen in der ersten Halbzeit schon zu einigen guten Möglichkeiten, die beste davon vereitelte SuS-Torwart Marius Grune, der im Eins-gegen-Eins-Duell gegen TuB-Stürmer Michel Wesendonk lange stehen blieb und dann den Schuss parierte (25.). Kurz vor der Pause war Dinslakens Niklas Opriel frei, erwischte das Leder aber im Sprint nicht richtig und so blieb es beim 0:0.

Doppelpack von Wesendonk

Der Seitenwechsel drehte auch ein wenig die Rollen der beiden Mannschaften, denn Bocholt drängte immer stärker in die Offensive und schnürte den SuS 09 immer stärker ein. Die doch noch gut erarbeiteten Ballgewinne auf der Dinslakener Seite brachten viel zu wenig Entlastungsangriffe. Trotz guter Defensivarbeit reichten dem TuB zwei Fehler für die Treffer. Beide Male überlisteten sich die Dinslakener eigentlich selbst mit sehr unglücklichen Ballverlusten und beide Male war es Bocholts Stürmer Michel Wesendonk, der die Schlampigkeiten zu nutzen wusste (78./89.). „Die Spieler haben sich heute gut präsentiert, trotzdem gewinnen wir nicht mehr als Erfahrung. Auf der anderen Seite muss man auch anerkennen, dass sich der TuB die besseren Chancen erarbeitet hat und deshalb verdient als Sieger vom Platz geht“, meinte SuS-Trainer Torsten Schramm.

SuS 09: Grune; Breder, Knödelseder, Spiegel (85. Wittwer), Pfeiffer, Bongartz, Opriel, Suchomel (73. Grollmuss), Kroenung, Sljvic (90. Schulze), Kandziora.

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