Eishockey

Dinslaken Kobras treffen nach langer Zeit auf Eisadler

Die Dinslaken Kobras spielten zuletzt in der Saison 2016/17 in der Regionalliga gegen die Eisadler Dortmund.

Die Dinslaken Kobras spielten zuletzt in der Saison 2016/17 in der Regionalliga gegen die Eisadler Dortmund.

Foto: Dinslaken Kobras

Dinslaken.  Das nächste Vorbereitungsspiel beschert den Dinslaken Kobras einen Gegner, gegen den sie vor vier Spielzeiten letztmalig im Ligabetrieb antraten.

Das nächste Vorbereitungsspiel beschert den Dinslaken Kobras einen Gegner, gegen den der Eishockey-Regionalligist vor vier Spielzeiten letztmalig im Ligabetrieb angetreten ist. Am Freitag um 20 Uhr kommen die Eisadler Dortmund in die Dinslakener Halle.

Abstieg zur Konsolidierung genutzt

Nach der Saison 2016/2017 musste sich Dortmund aus der Regionalliga verabschieden. Doch die Westfalen haben den Abstieg zur sportlichen Konsolidierung genutzt, erfahrene Akteure im Kader halten können und mit Zugabe von jungen, hungrigen Spielern ein Team zusammengestellt, das bis zur vergangenen Spielzeit in der Landesliga NRW keine unwesentliche Rolle gespielt hat.

Zuschauerschnitt gesteigert

Die Arbeit des Vorsitzenden Bernd Schnieder und seiner Helfer wurde auch vom Publikum honoriert. Waren es in der Relegationsrunde der Abstiegssaison noch 169 Zuschauer pro Spiel, konnten die Dortmunder die Zahl im Durchschnitt auf 334 in der Hauptrunde und sogar 467 in der Aufstiegsrunde der vergangenen Saison steigern.

Routiniers sind Leistungsträger

Die Leistungsträger waren jeweils die Routiniers wie Felix Berger, Tim Linke, Patrick Schnieder und Malte Bergstermann. Nun sind die Eisadler in die Regionalliga aufgerückt und haben sich personell verstärkt. Aus Hamm kamen Verteidiger Thomas Ehlert und Stürmer Robin Loecke, Verteidiger Josef Schäfer sowie das Sturmduo Ted Zeidler und Ben Busch schnürten zuvor für die Ratinger Ice Aliens ihre Schlittschuhe. Mit dem 33-jährigen Andre Kuchnia reaktivierte Dortmund einen Allrounder, der zwar in der vergangenen Spielzeit inaktiv war, davor aber für die Hammer Eisbären verteidigte. Abgerundet wird das Verstärkungspaket durch Goalie Philipp Weißgärber, der noch in der vergangenen Saison das Gehäuse des DNL2-Ligisten Iserlohn Roosters sauber hielt.

Ein Prüfstein für die Dinslaken Kobras

Doch schon ohne die Verstärkungen wären die Eisadler ein echter Prüfstein für die Kobras. Denn die Tatsache, dass sie in der vergangenen Spielzeit Meister in der Landesliga NRW geworden sind, hatte wohl wenig mit Zufall zu tun.

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