Eishockey-Regionalliga

Dinslaken Kobras verloren trotz starker Partie

Philipp Heffler (l.) erzielte zwei Tore für die Dinslaken Kobras bei der EG Diez-Limburg.

Philipp Heffler (l.) erzielte zwei Tore für die Dinslaken Kobras bei der EG Diez-Limburg.

Foto: Heiko Kempken / FUNKE Foto Services

Dinslaken.  Beim Auswärtsspiel der Eishockey-Regionalliga gegen die EG Diez-Limburg fehlten Trainer Milan Vanek gleich sechs Spieler.

Schon am Freitagabend war der Kader der Dinslakener Kobras während des Spiels um ein paar Akteure geschrumpft. Besonders in der Verteidigung standen Milan Vanek im Spiel gegen den Neusser EV nur wenige Optionen zur Verfügung. Die personelle Situation sollte sich zum Sonntag aber noch einmal verschlimmern. Beim Auswärtsspiel der Eishockey-Regionalliga gegen die EG Diez-Limburg fehlten Trainer Milan Vanek gleich sechs Spieler. Die Giftschlangen kämpften aufopferungsvoll, gingen beim 5:6 (1:3, 3:2, 1:1) aber erneut als Verlierer vom Eis.

Neben den Langzeitverletzten Pascal Behlau und Kristof Kelsch fehlten auch Kapitän Benedikt Hüsken, Marvin Linse, Tim Cornelißen und Tommy Kuntu-Blankson. Damit standen den Gästen nur vier Verteidiger zur Verfügung. Vanek konnte also schlecht mit drei Reihen antreten und kitzelte die Fitness seiner Jungs heraus. „Ich habe“, erklärte der Schlangenbeschwörer, „hinten mit zwei und vorne mit drei Reihen gespielt. Das war für die Jungs natürlich sehr intensiv, aber wir haben eine enorme Fitness. Das harte Sommertraining zahlt sich hier wirklich aus.“

Durchhänger führte zum 1:3-Rückstand

Der favorisierte Spitzenreiter legte gleich zu Beginn los wie die Feuerwehr. In der dritten Minute nutzten die Gastgeber ihr Powerplay geschickt und trafen durch Tobias Schwab zur Führung (3.). Die Dinslakener Antwort ließ nicht lange auf sich warten. Die neuformierte Angriffsreihe besorgte sieben Minuten später den Ausgleich. Martin Benes bediente Philipp Heffler, der zu Jesse Parker weiterleitete und der Kanadier traf zum verdienten Ausgleich (10.). Zum Ende des ersten Drittels hatten die Kobras aber noch einmal einen kleinen Durchhänger. Durch einen Doppelschlag von Schwab (17.) und James Hill (20.) zogen die Hausherren auf 3:1 weg.

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Im Mitteldrittel kamen die Kobras aber wieder stark zurück. Nach Zuspiel von Heffler traf Benes zunächst zum 2:3-Anschluss (23.). Kurze Zeit später bediente Parker dann Heffler, der den Ausgleich besorgte (27.). Kurzzeitig stellte Limburges Kevin Lavalle den alten Abstand wieder her (33.). Doch Martin Benes gelang nach Assist von Jesse Parker das 4:4 (35.) Das ständige Hin und Her nahm kein Ende. So konnte der starke Schwab in der 38. Minute zum 5:4 für die Hausherren treffen.

Doch mit dem torreichen zweiten Drittel war noch nicht Ende in Diez-Limburg. Die Giftschlangen stemmten sich trotz dünner Personaldecke bis zum Schluss dagegen und kamen durch Philipp Heffler in Überzahl auch noch zum Ausgleich (58.). Die Hoffnung war groß, die Enttäuschung nach dem Gegentor zum 5:6 durch Hill (59.) aber umso größer.

Dinslakens Trainer Milan Vanek war nach der erneut knappen Niederlage zwar bedient, wollte seiner Mannschaft aber keinen Vorwurf machen. „Wir haben einer Spitzenmannschaft erneut Paroli geboten. Was fehlt, sind die Punkte. Auch mit so wenigen Spielern haben wir das wieder sehr stark gemacht.“ Ein Sonderlob ging in Richtung Marvin Frenzel. Der Torhüter musste zuletzt von der Bank aus zusehen, stand in Diez-Limburg aber wieder zwischen den Pfosten und bot eine starke Leistung.

Strafminuten: Dinslaken 14, Diez-Limburg 10.

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