Heimatläufer

Dinslakener NRZ-Heimatläufer liefen zusammen ins Ziel

Ralf Heininger, Martin Kahl, Andre Kahl und Katja Kahl-Lhotak waren als NRZ-Heimatläufer in Neukirchen unterwegs.

Ralf Heininger, Martin Kahl, Andre Kahl und Katja Kahl-Lhotak waren als NRZ-Heimatläufer in Neukirchen unterwegs.

Foto: KKL

In Neukirchen überquerten die Dinslakener NRZ-Heimatläufer die Ziellinie gemeinsam. Unterstützung bekam Martin Kahl durch seine Gruppe.

Die Leistungsunterschiede innerhalb des Quintetts um Martin Kahl, Katja Kahl-Lhotak, Marlene Kahl, Andre Kahl und Ralf Heininger sind enorm. Die fünf Dinslakener nehmen als NRZ-Heimatläufer an der Laufserie teil und haben bisher alle fünf Veranstaltungen erfolgreich besucht. Andre Kahl hat meist gefolgt von Ralf Heininger die Nase vorn in der Gruppe. Dahinter kommen die beiden Damen Marlene und Katja, die ohnehin oft zusammen ins Ziel laufen, und den Schlussläufer macht Martin Kahl.

Beim Brunnenlauf in Sonsbeck machte die Gruppe sich einen Spaß aus Martins Zeiten und versuchte, ihn zu überrunden. Für den Donkenlauf in Neukirchen hatte die Gruppe sich aber etwas Neues überlegt. Ohne Martins Wissen planten die anderen, gemeinsam mit ihm ins Ziel zu laufen. Auch wenn seine Frau Katja den Plan nicht ganz für sich behalten konnte, so tat Martin wenigstens so, als wüsste er von nichts. „Die haben sich vorher abgesprochen und wollten mich auf jeden Fall zusammen ins Ziel bringen. Katja hat mir das vorher gesagt, aber ich wollte denen auch den Spaß nicht nehmen“, lacht Kahl nach dem Lauf.

Nichts dem Zufall überlassen

Geplant war aber nicht, einfach nur zusammen zu laufen, sondern eigentlich auch, den sonst etwas langsameren Martin auch unter einer Stunde über die Ziellinie zu bekommen. „Also unter einer Stunde ist schon flott. Das hätte ich vielleicht sogar geschafft, aber es waren fast 30 Grad, die Sonne hat geknallt und kein Wind. Jede Dusche, die auf dem Weg von Anwohnern kam, war meine Rettung.“

Um nichts dem Zufall zu überlassen, wurde Martin während des Laufs sogar von seiner Gruppe mit Getränken versorgt. „Sobald ein Stand mit Getränken kam, sind die anderen vorgelaufen und haben mich mit Wasser versorgt. Die haben sich wirklich rührend um mich gekümmert“, erinnert sich Kahl mit einem Lächeln und scherzt weiter: „Ich konnte mich dieses Mal auch nicht verlaufen, es gab zu viele Streckenposten.“ Über die Ziellinie ging es dann für die Gruppe bei 1:03:17 Stunden. Sicher kein Streckenrekord, aber immerhin. So schnell war Martin in der aktuellen Laufserie noch nicht.

Weiter geht es für das Quintett am 5. Juli beim Drevenacker Abendlauf. Vorher steht bei Martin und Katja aber noch eine Alpenüberquerung von Oberstdorf nach Meran auf dem Programm.

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