Pferdesport

Doppelerfolg der Charity-Traber am Dinslakener Bärenkamp

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Fünfter Start, fünfter Sieg für Charity-Traber DeAngelo For Children. Fahrer Jörg Hafer und Trainer Uwe Zevens freuen sich.

Fünfter Start, fünfter Sieg für Charity-Traber DeAngelo For Children. Fahrer Jörg Hafer und Trainer Uwe Zevens freuen sich.

Foto: Julian Holsteg

Dinslaken.  Bei besten Bedingungen erlebten zahlreiche Besucher am Dinslakener Bärenkamp die erste Rennveranstaltung des zweiten Halbjahres 2022.

Bei besten Bedingungen erlebten zahlreiche Besucher am Dinslakener Bärenkamp die erste Rennveranstaltung des zweiten Halbjahres 2022. Zehn Trabrennen, die Abwechslung und Unterhaltung versprochen hatten, hielten das von Beginn an.

Zum Auftakt schien Siegerin Hannah Hazelaar auf der Steherdistanz bis zum Erreichen des Schlussbogens im Mittelfeld innen hoffnungslos eingesperrt zu sein, bis durch den zurückfallenden Nebenmann auf einmal die Tür aufging und Britt Grift ihre Stute so gekonnt einsetzte, dass sie mit gewaltigem Endspurt den schon enteilten Georgies Buereaner genau auf der Ziellinie abfangen konnte. 9,9:1 waren eine lohnende Quote für die vielen Fans von „Hannah“.

Rennentscheidende Behinderung

Einen zweiten Treffer der Tochter von Trainer Henk Grift verhinderte Ex-Amateur-Champion Jörg Hafer, als er mit dem weiterhin ungeschlagenen DeAngelo ForChildren von der Spitze aus das Geschehen kontrollierte. Dieser Erfolg war der zweite für den Charity-Stall von Uwe Zevens, denn zuvor hatte Hope for Children das Trabreiten gewonnen. Sina Baruffolo hatte den Wallach unterwegs streng geschont und auf den letzten Metern innen durchstoßen können, so dass die krebskranken Kinder diesmal durch ihre immer einsatzbereiten Lieblinge einen besonders erfreulichen Traber-Abend erlebten.

Bei den Stuten ließ sich die debütierende Dreijährige Maria Hall auch alleine außen herum nicht beeindrucken, um mit Robbin Bot am Ende überlegen zu sein. Im Lauf zur Dreijährigen-Serie powered by PMU gab es 7.000 Euro zu gewinnen. Die Hälfte davon ging an den aus den Niederlanden angereisten und an die Spitze gezogenen Mission Haazelar, der mit Jeffrey Mieras aber auf das Glück des Tüchtigen zurückgreifen musste. Im Ziel war nach feinem Schlussangriff Sevilla As vor ihm gewesen, doch stufte die Rennleitung die Favoritin nach einem Manöver von Michael Nimczyk nach halber Strecke, das als rennentscheidende Behinderung gewertet wurde, hinter das betroffene Pferd auf Platz fünf zurück.

Der Goldhelm entschädigt sich

Nimczyk ließ sich durch das Missgeschick nicht beeindrucken und gewann mit Heavy Enemy das Rennen mit Viererwette von der Spitze aus mit der sprichwörtlichen „halben Bahn“. In der besten Klasse holte Nimczyk mit Kiss me Bo als Zweiter ebenfalls das Maximum heraus, denn Robbin Bot war bei seinem zweiten Tageserfolg mit der stets führenden Hindy Heikant wie erwartet nicht zu beeindrucken. Dafür schnappte sich der Champion mit der unvergleichlichen Pastors Girl das zweitwertvollste Rennen des Abends, einen mit 3.500 Euro dotierten Lauf zur Rheinfels-Serie.

Zum Ende gab es noch zwei Überraschungen. Nachdem Marciano Hauber schon mehrfach von guten Arbeitsleistungen berichtet hatte, die Lorenzo Idzarda aber im Rennen noch nicht hatte bestätigen können, war es nun so weit. Immer an zweiter Stelle geschont, ging der Wallach in der Zielgeraden mühelos nach vorn und siegte zur fast fünffachen Quote. Dadurch wurde auch die V6-Wette noch relativ lohnend, denn ansonsten hatte sich fünf Mal das meistgewettete Pferd durchgesetzt. Daher mussten fast 130 Euro bei einem Einsatz von 20 Cent als beinahe fürstliche Rendite gelten.

Hatte Hannah Hazelaar für beinahe zehnfaches Geld zum Auftakt gewonnen, besorgte ihre Fast-Namensvetterin Karin Hazelaar den Abschluss. Jochen Holzschuh lauerte in zweiter Position hinter der favorisierten Lotte Greenwood und kämpfte sich auf den letzten Metern vorbei. 6,3:1 bedeuteten die zweithöchste Siegquote.

Nach einer kurzen Pause geht es in Dinslaken am Donnerstag, 11. August, mit einer weiteren sommerlichen Abendveranstaltung weiter.

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