Fußball

Dritte Niederlage in Folge für den SuS 09 Dinslaken

Augen zu und durch. SuS-Verteidiger Maik Wosnitza gewinnt hier sein Kopfballduell gegen Königshardt. Foto: Gerd Hermann / FUNKE Foto Services

Augen zu und durch. SuS-Verteidiger Maik Wosnitza gewinnt hier sein Kopfballduell gegen Königshardt. Foto: Gerd Hermann / FUNKE Foto Services

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Dinslaken.  Am Samstagabend unterlag der SuS 09 Dinslaken im Lohberger Flutlicht mit 1:2 gegen die SF Königshardt. Wenig Druck in der Offensive der 09er

Als am Samstagabend gegen 18 Uhr die Dämmerung über der Lohberger Dorotheen-Kampfbahn einsetzte, erstrahlte das Flutlicht schon hell aus den Flutmasten. Im Bezirksliga-Derby standen sich der SuS 09 Dinslaken und die SF Königshardt auf dem Lohberger Rasen gegenüber. Die Gastgeber hatten sich nach zuletzt zwei deutlichen Niederlagen viel vorgenommen, gingen beim 1:2 (1:0) aber erneut als Verlierer vom Platz.

Die erhoffte Reaktion blieb für Trainer Julian Schubert am Samstagabend aus. Seine Mannschaft zeigte sich schon wie zuletzt schwach im Spiel nach vorne. Einzig die Defensive wirkte über weite Strecken besser als noch in der Vorwoche gegen Vierlinden. SuS-Torwart Marius Grune verhinderte, vor allem im zweiten Durchgang, schlimmeres.

Zu Beginn der ersten Hälfte dominierten zunächst die Gäste in den roten Trikots. Die Chancenverwertung ließ aber auch bei den Oberhausenern zu Wünschen übrig. Nach einer guten halben Stunde wurde es dann plötzlich und erwartet laut auf der Dorotheen-Kampfbahn. Wie aus dem Nichts besorgte Dinslakens Jan Bongartz die 1:0-Führung per Kopf. „Der womöglich kopfballstärkste Spieler der Liga“, scherzte Stadionsprecher Christian Halfmann. Zu diesem Zeitpunkt hatte die Menge noch gut lachen.

Zwei schnelle Gegentore

Die 09er stabilisierten sich in der Defensive und wirkten bis zum Gang in die Kabine souverän. Der erhoffte Aufschwung im zweiten Durchgang blieb allerdings aus. Die zweite Hälfte war keine zehn Minuten alt, da besorgte Königshardts Amet Zeki den 1:1-Ausgleich (55.). Die Anhänger der 09er analysierten auf den Rängen noch eifrig das Gegentor, da klingelte es erneut im Kasten der Dinslakener. Mit einer strammen Direktabnahme wuchtete Oberhausens Nurtekin Bulut das Leder ins linke untere Eck zur Oberhausener Führung (59.).

Die Dinslakener gaben sich nicht auf, versuchten viel, blieben in der Offensive aber ohne Glück. Jan Bongartz versuchte es in der 64. Minute noch einmal mit einem Distanzschuss, doch auch dieser verfehlte das Oberhausener Gehäuse.

Wenig Gefahr in der Schlussphase

In den Schlussminuten drückten die Gastgeber noch einmal in der gegnerischen Hälfte, wurden aber nicht mehr wirklich gefährlich.

„Nachdem wir in Führung gegangen sind“, resümierte SuS-Übungsleiter Julian Schubert, „hätten wir besser verteidigen müssen. Zudem muss man sagen, dass wir in der Offensive zu schwach waren.“

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