Eishockey-Regionalliga

Einstimmung auf die Pre-Playoffs für die Dinslaken Kobras

Frederike Trosdorff steht in Hamm im Kader der Dinslaken Kobras.

Frederike Trosdorff steht in Hamm im Kader der Dinslaken Kobras.

Foto: Dinslaken Kobras

Dinslaken.  Bei den Hammer Eisbären stimmen sich die Dinslaken Kobras im letzten Spiel der Hauptrunde in der Eishockey-Regionalliga auf die Pre-Playoffs ein.

Wenn die Dinslakener Kobras am Freitagabend (20 Uhr) bei den Hammer Eisbären zum letzten Spiel in der Hauptrunde der Eishockey-Regionalliga antreten, dann geht es eigentlich um nichts, aber dennoch um viel. Der fünfte Platz ist den Giftschlangen unabhängig vom Ausgang des Spiels nicht mehr zu nehmen, der Blick geht bei Trainer Milan Vanek und seiner Mannschaft aber schon deutlich weiter. Genau eine Woche später nämlich beginnen die Pre-Playoffs, und da kommt kein geringerer als die Hammer Eisbären zum Auftakt in die Schlangengrube.

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Das letzte Hauptrundenspiel ist also mindestens eine Standortbestimmung und vielleicht sogar noch mehr. Schließlich haben die Kobras beim jüngsten 8:3-Erfolg über die Eisbären nicht nur mit einem tollen Ergebnis geglänzt, sondern den Gegner auch teilweise vorgeführt. Die Begegnung vom 3. Januar sollte den Gastgebern noch gut im Gedächtnis sein und mit Sicherheit eine Rolle spielen – auch wenn es eigentlich um nichts mehr geht.

Eckhardt bekommt einen Tag frei

Schlangenbeschwörer Milan Vanek sieht das ähnlich und merkt im Vorfeld der Partie an: „Hamm hat gegen uns mit Sicherheit etwas gutzumachen und ich erwarte auch einen motivierten Gegner.“ Ob seine Schützlinge auch im letzten Hauptrundenspiel noch einmal alles geben, da macht sich der Trainer keine Sorgen. Ebenso denkt der Trainer gar nicht erst daran, Leistungsträger zu schonen und das Spiel abzuschenken: „Ich finde das Spiel schon sehr wichtig für uns. Wir wollen nächste Woche gut in de Pre-Playoffs starten und da brauchen wir eine Top-Leistung. Das ist eine sehr gute Vorbereitung darauf und wir werden auch in Hamm alles geben. Es kann sein, dass im Hinblick auf Verletzungen vielleicht nicht jeder Zweikampf mit 100 Prozent geführt wird, dennoch erwarte ich vollen Einsatz. Ich fahre da nicht für einen Spaziergang hin.“

Personell sieht es bei den Giftschlangen derzeit gut aus. Bis auf ein paar grippegeschwächte Spieler, über deren Einsatz erst kurzfristig entschieden wird, kann Vanek aus dem Vollen schöpfen. Eine kleine Veränderung gibt es am Freitagabend zwischen den Pfosten des Dinslakener Eishockey-Regionalligisten, denn für Lukas Eckhardt, der vom Trainer einen Tag frei bekommen hat, rückt Frederike Trosdorff als Backup für Marvin Frenzel in den Kader. Ob und wieviel Eiszeit die Torhüterin bekommt, bleibt abzuwarten.

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