Fußball-Oberliga

Erfolgsserie des TV Jahn Hiesfeld auf eigenem Platz gerissen

Das vermeintliche 1:1 kurz vor der Pause: Schiedsrichter Jan Oberdörster pfiff die Aktion von Pascal Spors (Nr. 20) wegen einer vermeintlichen Abseitsstellung ab.

Das vermeintliche 1:1 kurz vor der Pause: Schiedsrichter Jan Oberdörster pfiff die Aktion von Pascal Spors (Nr. 20) wegen einer vermeintlichen Abseitsstellung ab.

Foto: Erwin Pottgiesser / FUNKE Foto Services

Dinslaken.  Die Erfolgsserie des TV Jahn Hiesfeld ist nach elf Siegen auf eigener Anlage im ersten Oberliga-Heimspiel gegen den SC Düsseldorf-West gerissen.

Die Erfolgsserie des TV Jahn Hiesfeld ist gerissen: In der Fußball-Landesliga hatten die „Veilchen“ in der vergangenen Saison alle elf Heimspiele gewonnen. Die erste Partie auf eigener Anlage in der Oberliga ging gegen den Mitaufsteiger SC Düsseldorf-West mit 1:2 (0:1) verloren.

Schiedsrichter pfiff Hiesfelder Tor zurück

Die Gäste gingen nach einem Hiesfelder Fehler im Spielaufbau in Führung, als Daud Gergery aus abseitsverdächtiger Position zum 0:1 einschoss (27.). Das vermeintliche 1:1 Sekunden vor der Pause pfiff der wenig souveräne Schiedsrichter Jan Oberdörster zurück: Nach einem Eckstoß war der Ball im Getümmel Richtung Tor geflogen, wo Pascal Spors ihn kurz vor der Linie per Fallrückzieher über die Linie bugsieren wollte. Im Abseits, befanden Oberdörster und sein Assistent an der Seitenlinie – dabei war der Ball von einem Düsseldorfer in Richtung eigenes Tor abgelenkt, bevor Spors ihn berührte.

Pakowski glich für TV Jahn Hiesfeld aus

Nikolai Pakowski glich dafür nach der Pause mit einem Freistoß von der Strafraumgrenze aus (52.), in der Hiesfelder Schlussoffensive setzte Düsseldorf-West allerdings den entscheidenden Konter. Tom Hasel und Dennis Wichert waren sich auf der linken Abwehrseite nicht einig, lachender Dritter wurde der eingewechselte Düsseldorfer Takuya Kitamura, der unbedrängt zum 1:2 einschob (85.).

„Dass wir als Verlierer vom Platz gehen, ist in meinen Augen nicht verdient“, urteilte Hiesfelds Trainer Marcus Behnert, „aber wenn du die individuellen Fehler machst, brauchst du dich nicht zu wundern“.

TV Jahn: Hersey; Hasel, Wichert, Kolberg, Spors, Krystofiak (75. Danijel Gataric), Mastrolonardo, Türkoglu (75. Falkenreck), Uzun, Pakowski (89. Kisters), Menke.

Tore: 0:1 Gergery (27.), 1:1 Pakowski (52.), 1:2 Kitamura (85.).

Schiedsrichter: Jan Oberdörster.

Gelbe Karten: Kolberg – Kanat.

Zuschauer: 220.

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