Fußball

Friedrichsfelder Fußballer beißen sich in Bocholt durch

Redon Brija (rechts) krönte seine starke Leistung mit einem Tor.

Redon Brija (rechts) krönte seine starke Leistung mit einem Tor.

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Die SV 08/29 kommt beim 5:2 über den SC 26 Bocholt nur kurz aus dem Tritt, gewinnt dann verdient. Auf den Torjäger ist schon wieder Verlass.

Kapitän Thomas Giesen versammelte seine Mannschaft gleich nach dem Schlusspfiff zur kurzen Manöverkritik am Mittelkreis. Es waren fast ausnahmslos lobende Worte, die der spielende Interimstrainer der SV 08/29 für seine Mitstreiter fand. Nach dem Auftakterfolg über Hamminkeln hatten die Friedrichsfelder Bezirksliga-Fußballer gerade eben nachgelegt. Beim SC Bocholt 26 setzten sich die „Vereinigten“ verdient mit 5:2 (2:0) durch. Im Heimspiel gegen den Mülheimer SV können die Grün-Gelben den gelungennen Saisonstart am Sonntag veredeln.

Fulminant zur Führung

In Bocholt legten die Gäste los wie die Feuerwehr. Schon vor dem Führungstreffer durch einen fulminanten Distanzschuss von Belmin Hadzibajramovic (5.) hatte Friedrichsfeld zwei richtig gute Gelegenheiten. In einer sehr temporeichen Partie kamen auch die Bocholter nach Friedrichsfelder Unkonzentriertheiten zu Chancen, doch auch 08/29 hatte reichlich Gelegenheiten für mehr Treffer als nur das 2:0 von Torjäger Finn Müller (17.). „Die Art und Weise, wie wir vor der Pause Fußball gespielt haben, war wirklich stark“, befand Giesen. Auch in Hälfte zwei startete der Gast dominant, kam aber nach dem Bocholter Anschluss durch einen von Lucas Wüpping verwandelten Foulelfmeter ein wenig aus dem Tritt (54.). „Da hat man gesehen, dass der Gegner Qualität hat. Wir mussten Charakter zeigen und haben das auch getan“, lobte der Spielführer in Abwesenheit des urlaubenden Cheftrainers Dirk Lotz.

Vermeintliche Erlösung

Friedrichsfeld ließ ein paar gute Kontermöglichkeiten liegen und musste so noch lange zittern. Das 3:1 des starken Redon Brija war die vermeintliche Erlösung (86.), doch 26-Routinier machte es mit seinem Treffer noch einmal kurzzeitig spannend (88.). Finn Müller stellte erst den alten Abstand wieder her (89.) und besorgte in der dritten Minute der Nachspielzeit mit seinem bereits fünften Saisontor auch noch den Endstand.

„Hut ab vor der Mannschaft, wie sie sich in den ersten beiden Spielen ohne den Trainer präsentiert hat“, erklärte ein zufriedener Thomas Giesen anschließend.

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